Dune hat geschrieben: Fr 21. Jan 2022, 22:49
Daher frage ich dich: Kannst du dich in deren Perspektive hineinversetzen ...
Hallo Dune,
Du stellst mir diese Frage, und ich möchte sie gern öffentlich beantworten.
Ja!
Ich kann mich in diese Perspektiven hineinversetzen! Denn das, wie ich heute mein Leben leben kann, ist - wie Du richtig erkannt hast - hart erarbeitet.
Ich berücksichtige diese Perspektiven bei allen meinen Texten, deshalb gehe ich auf den Rest Deiner letzten Frage nicht mehr ein!
Entferne bitte einmal das Vorurteil darüber,
wer die Texte von mir geschrieben hat, und dann entferne einmal meine Berichte von persönlichen Erfahrungen.
Jetzt lies die Texte noch einmal und beantworte folgende Frage:
Welche der Aussagen und Schlussfolgerungen, welche der Überlegungen und Hinweise sind nicht genauso für die von Dir angeführten, jungen Pädophilen gültig?
_____
Wenn Du aufmerksam gelesen hast, sollte Dir klar sein, dass Deine weitere Frage von mir schon beantwortet wurde:
Dune hat geschrieben: Fr 21. Jan 2022, 22:49
Und wenn der Kompromiss lauten sollte, lieber eine unglückliche Partnerschaft mit einem/einer Erwachsenen zu führen, um der gesellschaftlichen Norm zu entsprechen und um beim entspannten Feierabendbier mit Freund:innen und Kolleg:innen keine unangenehmen Fragen über eine fehlende "bessere Hälfte" gestellt zu bekommen, würdest du sagen, dass man diesen Kompromiss dann eingehen sollte?
Frank_Denker hat geschrieben: Fr 21. Jan 2022, 14:47
Besser ist, an sich selbst zu arbeiten und sich selbst zu verändern, damit man trotz der (und mit den) gegebenen Umstände(n) und
ohne "Verbiegen" Wege für sich findet, ein (grundsätzlich) zufriedenstellendes Leben zu führen.
(FETT von mir.)
Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich angesprochen wurde, ob ich mich nicht mal lieber um meine eigenen Kinder kümmern und nicht so besonders viel Aufmerksamkeit den anderen Mädchen zuwenden sollte. Ich habe nicht nur einmal gehört, dass mein Verhalten "ziemlich pädophil" wirken würde. Und lange vor meiner Zeit als Familienvater hat man mir als jungem Menschen öfters vorgeworfen, dass meine Freundinnen - bzw. die, welche ich gern als Freundin gehabt hätte - definitiv nicht in der passenden Altersklasse und viel zu jung für mich seien.
Davon abgesehen. Das hier ist ein Forum von und für Pädophile. Hier gerade im öffentlichen Bereich lesen viele mit. (hoffentlich!) Und auch wenn Du, Dune, vor allem junge Kern-Pädophile zu kennen scheinst, so gibt es statistisch viel mehr solche pädophil empfindende Menschen, welche sich in dem Konflikt befinden, eigentlich mit Erwachsenen ganz gut zurecht zu kommen, vielleicht sogar bisher ein in dieser "heterosexuellen Welt" erwartbaren Lebenslauf zu haben, und dann durch irgendeinen Initial-Moment feststellen, dass ihre Gefühlswelt auf den Kopf gestellt ist.
Vielleicht bist Du es, Dune, der "über den Tellerrand" hinaus blicken muss und nicht alles das verteufeln(?) sollte, was nicht in die eigene Denk-Struktur passt?
Ich weiß es nicht!
Und ich werde es mir auch niemals anmaßen zu kritisieren, dass Du aus Deinen Erfahrungen und Erlebnissen Dich vielleicht in eine Situation eines pädophilen Familienvaters nicht hieneinversetzen kannst.
Doch egal, in welchem gesellschaftlichen Umfeld jemand lebt, am Ende kommt es darauf an, was er aus diesem Leben macht.
Es mag vielleicht brutal oder gar anmaßend klingen, doch ich denke, dass jeder, der mit seiner Pädophilie hadert, der es sich anders wünscht - also wirklich
wünschen und nicht nur was-wäre-wenn-Gedankenspiele - von einer
Akzeptanz seiner pädophilen Neigung noch immer viel zu weit entfernt ist.
Sprich:
"Ich bin so, wie ich bin, und ich will gar nicht anders sein. Nicht für mich und erst recht nicht für die anderen!"
Wenn man nämlich so denken und fühlen kann, dann ist es egal, wenn man beim Feierabendbier mit den Kumpels solche von Dir, Dune, zitierten Fragen bekommt. Dann ist man - ohne Verbiegen - vielleicht sogar in der Lage zu antworten: "Ich habe letztens zwar eine kennengelernt, aber ihre Eltern mögen mich nicht."
Es ist ja nicht nur im Zusammenhang mit der Pädophilie so, dass verschiedene Vorstellungen und Wünsche für das eigene Leben nicht umsetzbar sind.
Ja!
Das ist Sch... it!
Auch für "Alt-Pädos", die einen (welchen auch immer) zufriedenstellenden Weg mit den eigenen pädophilen Gefühlen für
sich gefunden haben.
Doch was macht man jetzt?
Trauern? Leiden? "Ich kann ja nicht anders?" Verkriechen im "Schneckenhaus"? ...
Nein!
Ich plädiere dafür, die eigenen Windmühlenkämpfe - und JA!, die kenne ich zur Genüge! - zu beenden und sich zu überlegen, was man sonst mit den anderen
gegebenen Möglichkeiten aus seinem Leben macht.
Ich bin auch dafür, so etwas klar und deutlich auszusprechen, weil nur mit Offenheit und Ehrlichkeit etwas zu erreichen ist.
Gruß
Frank Denker