Buzz hat geschrieben: Fr 2. Nov 2018, 10:51
Ich wäre so ein Fall und wer hilft mir?
Das ist eine absolut berechtigte Frage auf die man heutzutage leider (noch) nicht so einfach eine Antwort finden kann.
Zuständig sind im Prinzip alle Psychotherapeut*innen. Aber leider hat ein erschreckend hoher Prozentsatz von diesen die gleichen stigmatisieren Einstellungen wie der Rest der Bevölkerung. Es ist also mit Glück möglich eine gute Therapeutin oder einen guten Therapeuten zu finden, aber wenn man Pech hat macht man bis dorthin viele ärgerliche und verletzende Erfahrungen, die einen nicht weiterbringen.
Das darf natürlich nicht so bleiben. Meine Hoffnung ist, dass die Existenz von KTW als erster Schritt, die Öffentlichkeitsarbeit die dort, aber auch von Menschen hier gemacht wird, die wenigen, aber immerhin vorhandenen mutigen Journalist*innen, die sich dem Thema vorurteilsfrei widmen, dazu beitragen, dass sich die Haltung gegenüber der sexuellen Neigung Pädophilie gesellschaftlich entspannt. Dass das auch Eingang findet in die Ausbildung von Therapeut*innen.
Und dass es in einer mehr oder weniger fernen Zukunft nicht mehr so schwierig ist, als Mensch mit pädophiler sexueller Orientierung eine gute Psychotherapie zu finden.
Bis dahin muss man wohl auf sein Glück hoffen und hat nur die Chance, in Foren wie diesem hier sich Tipps zu geben. Einige hier haben auch gute Erfahrungen gemacht und können da vielleicht Adressen weitergeben.
Und es existiert im internen Bereich eine Liste von Adressen und Links, die auch weiterhelfen kann. Auch KTW hat eine Liste von Therapeut*innen, die in der Thematik, aber nicht innerhalb des Netzwerks arbeiten.