Folke Brodersen hat geschrieben: Sa 24. Nov 2018, 01:06
Oder ein Begriff des Erlebens?
Noch besser: Ein Begriff der Integration! Pädophilie als das herunterzubrechen, was sie einfach nur ist: Eine von vielen Sexualpräferenzen, mit der man im Prinzip genauso leben kann wie bspw. jeder Heterosexuelle.
Auch dieser bekommt nicht immer seinen Wunschpartner ab und muss auf seine "gesunden Hände" zurückgreifen... (um es mal plakativ auszudrücken)
Im gegenwärtigen gesellschaftlichen Umfeld ist es aber gerade für Pädophile während ihres CI beinahe undenkbar, dieses so zu sehen wie ich inzwischen. Aus diesem Grund sehe ich es als eine große Herausforderung, die Sichtweise der Gesellschaft in einen differenzierten Blick auf diese Sexualpräferenz zu wandeln und habe deshalb mit einer jungen Jounalistin ein Projekt in der Planung, welches von Ihrem Ansatz weit entfernt ist.
Natürlich! Es gibt auch unter Pädophilen Egoisten, die ihre eigenen Bedürfnisse über die der Kinder stellen. Aber für alle anderen, die nach dem ersten Schock ihre Gefühle zu Kindern als gegeben akzeptieren und anschließend die Wünsche der Kinder berücksichtigen, ist ein Leben mit der eigenen "Neigung" kein "täglicher Kampf", keine "Herausforderung" und schon gar nicht von irgendwelchen "Vermeidungs- Strategien" durchzogen. Es ist - salopp gesagt - ein normales Leben, bei dem man in Gegenwart von Kindern glücklich ist und merkt, dass sich da "noch was anderes" regt, wovon die Kinder nichts mitbekommen und (noch) keine Ahnung haben (brauchen).
Auch wenn es mich reizt, mit Ihnen zu sprechen, aber für das Projekt, was Sie vorhaben, stehe ich nicht zur Verfügung. Sie müssten Ihren ganzen Ansatz umwerfen...
Gruß
Frank Denker