Wo fängt Missbrauch an?

Hier können auch nicht registrierte Gäste schreiben
Forumsregeln
Die vollen Regeln sind hier nachzulesen: /forenregeln. Die Startseite des Forums sowie weitere Infos zum Forum findest du über den „Schnellzugriff“ links oben. Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Regeln:
  • Dieses Forum dient der Selbsthilfe unter der Prämisse, dass sexuelle Handlungen mit Kindern grundsätzlich abzulehnen sind.
  • Neu registrierte Nutzer sowie sämtliche Beiträge in öffentlich zugänglichen Bereichen (wie diesem hier) werden moderiert.
  • Im Forum wird ein respektvoller Umgangston erwartet. Das schließt Diskriminierung, rassistische und sexistische Äußerungen sowie Beleidigungen aus. Seid lieb zueinander! ;)
  • Keine persönlichen Daten im Forum. Passt auf eure Anonymität auf!
  • private Kontaktanfragen sind im öffentlichen Bereich unerwünscht
  • Für in Posts eingefügte Links übernehmen die Betreiber des Forums keine Haftung.
anderer Gast

Re: Wo fängt Missbrauch an?

Beitrag von anderer Gast »

Die Aussage, so wie ich sie verstanden hab, ist aber nicht, dass es emotionalen Missbrauch nicht gäbe oder dass der nicht so schlimm wäre, sondern dass die Gesellschaft dem kaum Beachtung schenkt. Und das stimmt ja leider.

Beim nächsten Mal vielleicht erstmal nachdenken, bevor man gleich zu Konklusionen springt und anderen Empathielosigkeit vorwirft :roll:

Benutzeravatar
Caspar Ibichei
SuH-Team
Beiträge: 4988
Registriert: So 12. Feb 2017, 20:43
Wohnort: Deutschland

Beitrag von Caspar Ibichei »

Gast hat geschrieben:
Fr 29. Jan 2021, 18:31
Emotionaler Missbrauch ist nicht vorgesehen.
Nun ja, es ist leider nicht unbedingt empathielos, sondern eben (resigniert) der Hinweis auf die Handhabe der Justiz.
Georg, >60 ● Präferenz: wbl 8-12, mnl 6-10 caspar-ibichei@gmx.de
„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“ (Che Guevara)

noch ein anderer Gast

Beitrag von noch ein anderer Gast »

anderer Gast hat geschrieben:
Sa 30. Jan 2021, 20:58
:roll:
Da kann ich dir nur zustimmen.

Benutzeravatar
Mascha
Beiträge: 2228
Registriert: Sa 6. Mai 2017, 07:55

Beitrag von Mascha »

anderer Gast hat geschrieben:
Sa 30. Jan 2021, 20:58
Die Aussage, so wie ich sie verstanden hab, ist aber nicht, dass es emotionalen Missbrauch nicht gäbe oder dass der nicht so schlimm wäre, sondern dass die Gesellschaft dem kaum Beachtung schenkt.
Dass etwas kein Straftatbestand ist heißt ja nicht, dass es nicht kinderschutzrelevant ist.

Emotionaler Missbrauch ist ebenso wie Vernachlässigung etwas, was durchaus beachtet wird, wenn es Grenzen überschreitet, die die gute psychische Entwicklung eines Kindes gefährden.
Nur dass man dann nicht den "Täter*innen" mit Strafen droht, sondern den Kindern bzw. Familien Unterstützung an die Hand gibt wie z.B. Familienhelfer*innen.

Dass hier mehr getan werden könnte ist denke ich unstrittig, es fehlen meist die finanziellen Mittel - da müsste man ansetzen.

Ein weiterer anderer Gast

Beitrag von Ein weiterer anderer Gast »

Mascha hat geschrieben:
So 31. Jan 2021, 01:07
Dass etwas kein Straftatbestand ist ... Nur dass man dann nicht den "Täter*innen" mit Strafen droht ... es fehlen meist die finanziellen Mittel ...
Also genau das, was "anderer Gast" gesagt hat?
anderer Gast hat geschrieben:
Sa 30. Jan 2021, 20:58
Die Aussage ist dass die Gesellschaft dem kaum Beachtung schenkt.
Wenn auf der einen Seite sogar leblose Puppen mit angedrohten jahrelangen Haftstrafen vor sexuellem Missbrauch geschützt werden sollen, aber auf der anderen Seite psychischer Missbrauch abgetan wird mit "naja irgendwie nicht so toll aber egal, wir haben eh kein Geld da was zu machen", dann kann man durchaus mal die Frage stellen, ob da nicht eine Unverhältnismäßigkeit gegeben ist.

Ein weiterer anderer Gast

Beitrag von Ein weiterer anderer Gast »

Mascha hat geschrieben:
So 31. Jan 2021, 01:07
Nur dass man dann nicht den "Täter*innen" mit Strafen droht, sondern den Kindern bzw. Familien Unterstützung an die Hand gibt wie z.B. Familienhelfer*innen.
Ach ja, hat das eigentlich einen Grund, dass du Täter*innen in Anführungszeichen gesetzt hast?

Benutzeravatar
Caspar Ibichei
SuH-Team
Beiträge: 4988
Registriert: So 12. Feb 2017, 20:43
Wohnort: Deutschland

Beitrag von Caspar Ibichei »

Ein weiterer anderer Gast hat geschrieben:
So 31. Jan 2021, 14:28

Wenn auf der einen Seite ...
Da wirfst du aber zwei unterschiedliche Aussagen in einen Topf.
Mit dem Ergebnis kann keine der Seiten etwas anfangen.

Und die Täter*innen in Anführungszeichen ...
Nun ja, es sind halt keine "Straf"-Täter*innen.
Georg, >60 ● Präferenz: wbl 8-12, mnl 6-10 caspar-ibichei@gmx.de
„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“ (Che Guevara)

Benutzeravatar
Mascha
Beiträge: 2228
Registriert: Sa 6. Mai 2017, 07:55

Beitrag von Mascha »

Kleiner Hinweis bevor die anderen Gäste hier noch mehr whataboutism posten:

1.) Der Titel dieses Threads ist "Wo fängt Missbrauch an?" und nicht "Was definiert das deutsche Strafgesetzbuch als Missbrauch?"

2.) Der Ersteller dieses Threads formulierte in seinem ersten Post seine Fragestellung noch genauer:
"Hallo zusammen
Ich habe eine Frage die mich schon lange beschäftigt.
Wo fängt Missbrauch an (körperlich als auch emotional)?"

Darauf habe ich geantwortet mit der gängigen Definition der Fachdiskussion. Mag sein, dass meine Antwort dem ein oder anderen persönlich nicht passt. Von der sicherlich ernst gemeinten Frage des Threaderstellers dann immer weiter abzulenken in Richtung des üblichen relativierenden Blablas anderer Foren finde ich *gähn* ... oder sagen wir: hier definitiv an der falschen Stelle.

Gast

Beitrag von Gast »

Gast hat geschrieben:
Fr 29. Jan 2021, 18:31
Emotionaler Missbrauch ist nicht vorgesehen.
8a oder 29a I Nr. 1 ist mir noch "eingefallen".

Benutzeravatar
Caspar Ibichei
SuH-Team
Beiträge: 4988
Registriert: So 12. Feb 2017, 20:43
Wohnort: Deutschland

Beitrag von Caspar Ibichei »

von anderer Gast » So 31. Jan 2021, 22:09
:roll:

---------------------
Gast hat geschrieben:
So 31. Jan 2021, 22:16
8a oder 29a ...
Back to thread.
Georg, >60 ● Präferenz: wbl 8-12, mnl 6-10 caspar-ibichei@gmx.de
„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“ (Che Guevara)

Antworten