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Die Aussage, so wie ich sie verstanden hab, ist aber nicht, dass es emotionalen Missbrauch nicht gäbe oder dass der nicht so schlimm wäre, sondern dass die Gesellschaft dem kaum Beachtung schenkt. Und das stimmt ja leider.
Beim nächsten Mal vielleicht erstmal nachdenken, bevor man gleich zu Konklusionen springt und anderen Empathielosigkeit vorwirft
anderer Gast hat geschrieben: Sa 30. Jan 2021, 20:58
Die Aussage, so wie ich sie verstanden hab, ist aber nicht, dass es emotionalen Missbrauch nicht gäbe oder dass der nicht so schlimm wäre, sondern dass die Gesellschaft dem kaum Beachtung schenkt.
Dass etwas kein Straftatbestand ist heißt ja nicht, dass es nicht kinderschutzrelevant ist.
Emotionaler Missbrauch ist ebenso wie Vernachlässigung etwas, was durchaus beachtet wird, wenn es Grenzen überschreitet, die die gute psychische Entwicklung eines Kindes gefährden.
Nur dass man dann nicht den "Täter*innen" mit Strafen droht, sondern den Kindern bzw. Familien Unterstützung an die Hand gibt wie z.B. Familienhelfer*innen.
Dass hier mehr getan werden könnte ist denke ich unstrittig, es fehlen meist die finanziellen Mittel - da müsste man ansetzen.
Mascha hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 01:07
Dass etwas kein Straftatbestand ist ... Nur dass man dann nicht den "Täter*innen" mit Strafen droht ... es fehlen meist die finanziellen Mittel ...
Also genau das, was "anderer Gast" gesagt hat?
anderer Gast hat geschrieben: Sa 30. Jan 2021, 20:58
Die Aussage ist dass die Gesellschaft dem kaum Beachtung schenkt.
Wenn auf der einen Seite sogar leblose Puppen mit angedrohten jahrelangen Haftstrafen vor sexuellem Missbrauch geschützt werden sollen, aber auf der anderen Seite psychischer Missbrauch abgetan wird mit "naja irgendwie nicht so toll aber egal, wir haben eh kein Geld da was zu machen", dann kann man durchaus mal die Frage stellen, ob da nicht eine Unverhältnismäßigkeit gegeben ist.
Mascha hat geschrieben: So 31. Jan 2021, 01:07
Nur dass man dann nicht den "Täter*innen" mit Strafen droht, sondern den Kindern bzw. Familien Unterstützung an die Hand gibt wie z.B. Familienhelfer*innen.
Ach ja, hat das eigentlich einen Grund, dass du Täter*innen in Anführungszeichen gesetzt hast?
Kleiner Hinweis bevor die anderen Gäste hier noch mehr whataboutism posten:
1.) Der Titel dieses Threads ist "Wo fängt Missbrauch an?" und nicht "Was definiert das deutsche Strafgesetzbuch als Missbrauch?"
2.) Der Ersteller dieses Threads formulierte in seinem ersten Post seine Fragestellung noch genauer:
"Hallo zusammen
Ich habe eine Frage die mich schon lange beschäftigt.
Wo fängt Missbrauch an (körperlich als auch emotional)?"
Darauf habe ich geantwortet mit der gängigen Definition der Fachdiskussion. Mag sein, dass meine Antwort dem ein oder anderen persönlich nicht passt. Von der sicherlich ernst gemeinten Frage des Threaderstellers dann immer weiter abzulenken in Richtung des üblichen relativierenden Blablas anderer Foren finde ich *gähn* ... oder sagen wir: hier definitiv an der falschen Stelle.