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Strupppi

Beitrag von Strupppi »

Bei mir war es eine über Jahre enttäuschte Hoffnung. Mir war recht früh klar, dass ich auf Jungs stehe und ich hoffte/wollte damals glauben, dass einvernehmlicher Sex möglich ist. Ich war viel mit Jungen zusammen, habe mich aber nicht getraut, etwas zu beginnen, weil ich befürchtete, dass ich mir einen Korb einhandele und der Betroffene das dann seinen Eltern erzählt. Ich habe aber bald gemerkt, dass sie, wenn erst Vertrauen da war, nach allem gefragt haben, was sie wollten. Also dachte ich, ich warte einfach darauf, dass sie die Initiative ergreifen.

Darauf warte ich heute - 30 Jahre später - immer noch. Im Laufe der Zeit wurde mir klar, dass sie einfach keinen Sex mit mir wollen. Inzwischen bin ich soweit, dass ich - falls es denn doch noch zu einer Offerte kommen sollte - erstmal versuchen würde zu klären, was dahinter steckt (Glaubt er, dass ich es von ihm erwarte? Oder hat er Verlustängste und will die Bindung zu vertiefen? Will er mir vielleicht einfach einen Gefallen tun, weil er mich mag? Oder will er tatsächlich Sex?).

Sollte ich noch ein Angebot kriegen und zu dem Schluss kommen, dass der Wunsch nach Sex wirklich genuin ist, werde ich darüber nachdenken. Ich aber ziemlich sicher, dass ich nicht in die Verlegenheit kommen werde.
Jonny
Inaktiv
Beiträge: 264
Registriert: Sa 6. Mai 2017, 16:44

Beitrag von Jonny »

Überzeugt hat mich nichts, wenn Pädos schreiben sie haben Beobachtungen gemacht und dabei erkannt das Kinder keinerlei sexuelles Interesse haben frage ich mich wie sie das denn bitte festmachen wollen durch Beobachtungen, ist ja toll das hier einige scheinbar Gedanken lesen können, ich kann es jedenfalls nicht, ich liebe die Wahrheit und es stört mich sehr wenn jemand etwas behauptet und denkt das ist die absolute Wahrheit.
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Frank Denker
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Registriert: Di 31. Jan 2017, 19:33

Beitrag von Frank Denker »

@Struppi,
sollte..., dann erst darüber nachdenken...

Vielleicht ist es sinnvoller, sich für diesen Fall schon eine Entscheidung zurechtzulegen?!
Ich(!) habe dieses inzwischen getan, auch wenn ich mir sicher bin, dass diese Entscheidung - also "nein" zu sagen - nicht meinen innersten Wünschen entspricht. :oops:

Gruß
Frank Denker
Disclaimer:
Was ich hier im Forum schreibe, verstehe ich maximal als Denkanstoß und Angebot zur Selbsthilfe! Vielleicht passt es für Dich und hilft Dir? Vielleicht aber auch nicht?
Ich möchte Dir jedoch keinesfalls "zu nahe" treten. Falls Du es aber so empfindest, dann schreibe es mir! Vielleicht habe ich nicht alle Informationen, um Deine Situation zu verstehen?
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Frank Denker
Moderator Emeritus (Inaktiv)
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Registriert: Di 31. Jan 2017, 19:33

Beitrag von Frank Denker »

@Jonny:
Aufgrund der Tatsache, dass wegen verständlicherweise fehlener Forschungen keine allgemeingültigen, wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen, muss man oftmals seine eigenen Erfahrungen machen. Und wenn jemand in einer für ihn sexuell geladenen Situation feststellt, dass das Kind diese Situation überhaupt nicht sexuell sieht, dann ist es gar nicht nötig, "Gedanken zu lesen".

Ansonsten verweise ich Dich auf die inzwischen geschlossene Diskussion "Fakten..." hier viewtopic.php?f=12&t=328.

Gruß
Frank Denker
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Strupppi

Beitrag von Strupppi »

@Frank

Das ist nicht meine Art Entscheidungen zu treffen. Ich kenne die konkrete Situation doch gar nicht. Du hast für Dich mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen, dass es eine Situation geben könnte in der man eventuell darüber nachdenken sollte, die Regeln zu brechen. Ich respektiere das, aber das ist nicht meine Denkweise.

Hinzu kommt, dass die Auswahl möglicherweise nicht nur "ja" oder "nein" ist. Vielleicht steht ja auch Vertrösten auf das Erreichen des erlaubten Alters beim Wiedersehen in 6 Monaten zur Verfügung.
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Frank Denker
Moderator Emeritus (Inaktiv)
Beiträge: 2315
Registriert: Di 31. Jan 2017, 19:33

Beitrag von Frank Denker »

Hallo Struppi,

Du hast mich falsch verstanden!
Ich meinte nicht, dass ich diesen Fall für mich ausschließe. Es ist mir noch nie passiert, dass mich ein Mädchen um eine sexuelle Interaktion mit ihr gebeten hat, und ich erwarte auch nicht, dass es in Zukunft passieren wird.
Doch für den Fall, dass ich mich irren sollte, habe ich für mich meine Entscheidung überlegt.
Ob dieses "nein" in ein "Vertrösten" auf später "mündet", weiß ich natürlich heute nicht. Aber ich weiß von mir, dass ich in dem Moment "nein" sagen werde. (Weil ich dieses - inzwischen - sagen will!)

Gruß
Frank Denker
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Tom [DoppelM]
Moderator Emeritus (Inaktiv)
Beiträge: 2545
Registriert: So 12. Feb 2017, 12:52

Beitrag von Tom [DoppelM] »

Hallo Frank,

ich finde deine Einstellung echt bemerkenswert und ich hoffe trotzdem das du niemals in eine Situation kommen
wirst wo ein kleines Mädchen dich fragt ob du mit ihm im sexuellen sinne interagieren möchtest.
Nicht weil ich dir nicht vertraue, sondern weil ich die Befürchtung habe, dass das Mädchen dann schon vorher
etwas schreckliches erlebt haben muss (muss aber nicht sein).

Wenn diese Situation aber eintreffen sollte, würdest du es dann mit einem einfachen "Nein" ab tun oder würdest
du dem Mädchen noch erklären warum du Nein gesagt hast ?
Strupppi

Beitrag von Strupppi »

Hallo Frank,

ah, ich verstehe. Wir sind uns also einig darin, dass wir keine reale Chance sehen, dass uns je ein Kind nach Sex fragen wird.

Für den Fall, dass wir uns irren, ist unsere Herangehensweise zwar nicht die Gleiche, das Resultat wird es aber schon sein.

Struppi
Strupppi

Beitrag von Strupppi »

Hallo Tom,

also ich würde jedenfalls versuchen, dem Kind (bei mir wäre es dann ein Junge) zu erklären, warum ich "Nein." sage. Wäre ja blöd, wenn man sich bemüht, ihn zu schützen und hinterher fühlt er sich zurückgewiesen, häßlich oder was auch immer er sich einredet.

Struppi

@alle: Wo ich das schreibe, fällt mir auf, dass vermutlich u.a. soetwas wie "Ich würde schon gerne aber aus den genannten Gründen (unklares Motiv, die Möglichkeit, dass er sich später im Leben ausgenutzt fühlt, obwohl es ihm jetzt eine gute Idee zu sein scheint, usw.) kann ich es nicht verantworten." beim Jungen ankommen würde. Das ist auch die Wahrheit. Ohne konkret ein Problem benennen zu können fühlt sich das irgendwie falsch an. Meinungen dazu?
PeterWest
Gesperrt
Beiträge: 122
Registriert: So 14. Mai 2017, 01:20

Beitrag von PeterWest »

Ich für meinen Teil habe ihm als Gründe "nur" die offensichtlichen und faktischen Gefahren und Risiken genannt.
"Du bist zu dumm um zu wissen was du tust" würde ich ihm nie sagen.
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