Sexuelle Gewalt und ihre Opfer

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Aiko
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Sexuelle Gewalt und ihre Opfer

Beitrag von Aiko » Di 5. Nov 2019, 00:36

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... 8-100.html

Max ausgenommen: 2,5min Typischer Rotz. Es gibt null Entwicklung. Nur ein therapierter Pädo ist ein geduldeter Pädo.

Aiko
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Beitrag von Aiko » Fr 8. Nov 2019, 13:01


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LeGo
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Beitrag von LeGo » Sa 9. Nov 2019, 14:49

mich macht das wütend, erst Recht wenn es wie hier zwangsfinanzierte Medien sind...
Mehr Mädchen!
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Nelson
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Beitrag von Nelson » So 10. Nov 2019, 07:42

Find ich immer gut, wenn die echt Stimme genommen wird und nichts nachgesprochen oder verpixelt wird. Das wirkt so unecht.
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Disclamer: Alles was ich schreibe gilt in dem Moment in dem es abgesendet wurde. Es drückt meine Meinung für diesen Zeitpunkt aus. Sollte ich Tatsachen beschreiben, so sind diese Ausdruck meiner zu der Zeit gebildeten Meinung.
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Finger weg von meiner Signatur. Anfassen ist Missbrauch.

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Max
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Beitrag von Max » Mo 11. Nov 2019, 12:06

Ich bin gerade dran über die Tagung zu berichten.

Wie so oft kann ich die extreme Kritik nicht nachvollziehen: ich war da auf einer Forensiktagung, da war ich froh, dass sie überhaupt unsere Seite dazu hören wollten. Dass der SWR da viele Instanzen von „Krankheit“ und „Therapie“ reingeschmuggelt hat finde ich auch traurig und die SWR1-Überschrift geht zwar an unserer Sichtweise vorbei — aaaber Pädophilie ist noch immer als eine Art Krankheit definiert, als krank begriffen zu werden ist immer noch besser als wenn wir als bösartig hingestellt werden und die Gleichsetzung von Pädophilie mit Missbrauch finde ich darin auch nicht. Babysteps, Aiko und Co. ;) Aber sonderlich gut finde ich die Artikel ebenfalls nicht. Baier sagt etwas wichtiges, was die Journalisten scheinbar überhaupt nicht verstanden haben:
Klaus Beier […] würde die WHO-Definition noch ergänzen: Man müsse das Ganze mit einem Leidensdruck verbinden, den der Betreffende habe, da dieser diese Phantasien nicht haben wolle. "Und wir sehen immer eine Störung, wenn jemand diese Phantasien auf der Verhaltensebene umsetzt", erklärt Beier.
Für Beier beginnt die Störung erst dann, wenn auch Leidensdruck oder eine Tatneigung entstehen. Ich hoffe, dass ich mit meinem Interview ein paar dieser Kritikpunkte retten bei manchen Zuschauern konnte.
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♦ Mein Buch: „Für ein Kinderlachen“ (2015 veröffentlicht) ♦

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LeGo
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Beitrag von LeGo » Di 12. Nov 2019, 01:40

Es sind nicht Babysteps vorwärts, es spitzt sich weiter zu.

Wenn Menschen Pädophilie und Missbrauch gleichsetzen ist das doof, aber es bedeutet am Ende, dass ich eben nicht pädophil bin, bzw. sein kann. Dann bestimmt die Handlung die Maßnahme. So war es einmal und es war nicht gut, aber es war weit besser als es durch KTW und Co wurde.

Jetzt gelten wir als therapiebedürftig und krank. Viele hassen unsereins nicht mehr, manche haben sogar Mitleid. Jedenfalls müssen wir gehandelt werden - im Sinne des Kinderschutzes.
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gilgamesh24
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Beitrag von gilgamesh24 » Di 12. Nov 2019, 22:55

Max hat geschrieben:
Mo 11. Nov 2019, 12:06
Baier sagt etwas wichtiges, was die Journalisten scheinbar überhaupt nicht verstanden haben:
Klaus Beier […] würde die WHO-Definition noch ergänzen: Man müsse das Ganze mit einem Leidensdruck verbinden, den der Betreffende habe, da dieser diese Phantasien nicht haben wolle. "Und wir sehen immer eine Störung, wenn jemand diese Phantasien auf der Verhaltensebene umsetzt", erklärt Beier.
Für Beier beginnt die Störung erst dann, wenn auch Leidensdruck oder eine Tatneigung entstehen. Ich hoffe, dass ich mit meinem Interview ein paar dieser Kritikpunkte retten bei manchen Zuschauern konnte.
Die Definition der WHO scheint bereits angepasst worden zu sein:

Pedophilic disorder is characterized by a sustained, focused, and intense pattern of sexual arousal—as manifested by persistent sexual thoughts, fantasies, urges, or behaviours—involving pre-pubertal children. In addition, in order for Pedophilic Disorder to be diagnosed, the individual must have acted on these thoughts, fantasies or urges or be markedly distressed by them. This diagnosis does not apply to sexual behaviours among pre- or post-pubertal children with peers who are close in age. (https://icd.who.int/browse11/l-m/en#/ht ... f517058174, abgerufen 12.11.2019)

Zu Deutsch etwa:

Die pädophile Störung ist durch ein anhaltendes, konzentriertes und intensives Muster sexueller Erregung gekennzeichnet, das sich in anhaltenden sexuellen Gedanken, Fantasien, Trieben oder Verhaltensweisen äußert und Kinder vor der Pubertät einbezieht. Darüber hinaus muss das Individuum nach diesen Gedanken, Phantasien oder Trieben gehandelt haben oder von ihnen deutlich gestört sein, damit die Diagnose einer pädophilen Störung gestellt werden kann. Diese Diagnose gilt nicht für sexuelles Verhalten unter Kindern vor oder nach der Pubertät mit Altersgenossen.

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