Warnung vor Antidepressiva

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Nelson
Beiträge: 406
Registriert: Do 7. Jun 2018, 08:55

Warnung vor Antidepressiva

Beitrag von Nelson » Mi 4. Sep 2019, 17:10

Ich habe hier etwas gefunden: https://www.zdf.de/assets/manuskript-ne ... 0~original
Ob man es als Warnung oder Hinweis versteht kommt drauf an was man möchte.
Es gibt SSRI und SNRI wie Fluoxetin die eine PSSD also "fortdauernde sexuelle Funktionsstörungen auch nach Absetzen bestimmter Antidepressiva" auskösen können!
Das bedeutet, dass ihr nach dem Absetzen quasi chemisch kastriert seit und kein Lustempfinden mehr habt.
Das kann durchaus gewünscht sein, es kann aber auch als Risiko gesehen werden. Ein Mensch ohne Sexualität ist kein vollständiger Mensch mehr.
Überlegt euch gut, ob ihr das Risiko für immer durch ein Medikament kalt gestellt zu werden eingehen möchtet.
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Disclamer: Alles was ich schreibe gilt in dem Moment in dem es abgesendet wurde. Es drückt meine Meinung für diesen Zeitpunkt aus. Sollte ich Tatsachen beschreiben, so sind diese Ausdruck meiner zu der Zeit gebildeten Meinung.
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Finger weg von meiner Signatur. Anfassen ist Missbrauch.

Gast

Beitrag von Gast » Fr 6. Sep 2019, 06:07

Ja, das Problem sollte wirklich ernstgenommen werden. Es sollte aber auch aufgepasst werden, dass es nicht dazu dient, Antidepressiva nun zu verteufeln. Ich nehme seit Jahren welche und sie zeigen keine Auswirkungen in Richtung Libido.

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Buzz
Beiträge: 1335
Registriert: Sa 13. Okt 2018, 12:03

Beitrag von Buzz » Fr 6. Sep 2019, 08:13

Die meisten tun das aber, wenn auch nur so lange wie sie eingenommen werden. Eine Ausnahme ist Metrazipin.

Zudem sind die Fallzahlen hier ja gering und der Zusammenhang wohl auch nicht letztlich bewiesen...vor allem das die Störung áuch nach der Absetzung anhält und auch wie in dem Fall der Frau nicht nur eine körperliche Reaktion ist halte ich für dubois.

Ich habe mal ein Medikament genommen und konnte keine Erektion mehr bekommen, das sich das aber auf die Sexualität wie da beschrieben auswirkt halte ich für neurotisch.
Straight Edge Childlove

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Mascha
Beiträge: 1932
Registriert: Sa 6. Mai 2017, 07:55

Beitrag von Mascha » Fr 6. Sep 2019, 14:08

Ich denke man muss da schon hinschauen, aber darf auch nicht in Panik mache verfallen.

Medikamente kommen nach Tests an einer überschaubaren Zahl von Personen auf den Markt. Der Stoffwechsel von Menschen ist unheimlich komplex und kann sehr verschieden sein. Deshalb gibt es ein System, starten übergreifend, die Pharmakovigilanz. Ärzte und Ärztinnen sind angehalten, Nebenwirkungen zu dokumentieren und diese Beobachtungen dorthin weiterzuleiten. Hier werden sie gesammelt und ausgewertet. Es kommt vor, dass ein Medikament, das sogar jahrzehntelang zugelassen war nachträglich vom Markt genommen wird, weil sich eben doch rausstellt, dass es für manche Menschen nicht unbedenklich ist.

Im Fall von Fluoxetin wurde hier tatsächlich bereits im Bullet Tag der Pharmakovigilanz darüber berichtet, das habe ich selbst gelesen. Ich würde dazu raten, gerade bei sexuellen Dysfunktionen als Nebenwirkung sehr vorsichtig mit den Zahlen umzugehen, denn da ist in der Regel die Dunkelziffer sehr sehr hoch, weil die Menschen eine zu hohe Schamgrenze um damit zum Arzt/ zur Ärztin zu gehen. Es kann also sein, dass deutlich mehr Menschen betroffen sind als bisher dokumentiert ist. Das wird im System allerdings wohl schon mitgedacht.

Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und es muss eine Risikoeinschätzung gemacht werden ob man die in Kauf nehmen kann, weil die Wirkung entscheidender ist. Gesellschaftlich via der Zulassung oder individuell bei einem schon zugelassenen Medikament. Die Pille ist z.B. quasi eine chemische Kastration der Frau mit Risiken von Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Depression, Thrombose etc. Sie ist zugelassen und man muss individuell entscheiden, sollte aber vernünftig über die Risiken aufgeklärt werden. Das sollte in Zukunft bei Fluoxetin auch geschehen. Ob die Zulassung auch entzogen wird muss anhand der Zahlen entschieden werden. In dieser Risikoabwägung spielt sicher auch mit hinein, dass es ein wirksames Medikament gegen Depressionen ist und somit das Risiko eines Suizids gesenkt werden kann.

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Xerxes
Beiträge: 439
Registriert: Do 15. Nov 2018, 03:26
Wohnort: Berlin

Beitrag von Xerxes » So 8. Sep 2019, 20:01

Hab kein Problem mit meinen Antidepressiva, bin sowieso auf Salvacyl😊.
Effugere non potes necessitates, potes vincere. Du kannst die Zwänge nicht vermeiden, Du kannst sie besiegen. Seneca

xerxes@topmail.com

Nelson
Beiträge: 406
Registriert: Do 7. Jun 2018, 08:55

Beitrag von Nelson » Mo 9. Sep 2019, 14:09

Es geht nicht nur um Fluoxetin!
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Gregor Samsa
Beiträge: 699
Registriert: Sa 29. Jul 2017, 23:51

Beitrag von Gregor Samsa » Mo 9. Sep 2019, 21:09

Ja...also das Salvacyl depresssiv macht kann ich so jetzt gar nicht sagen (achtung Ironie)
Ich bin pädophile und noch viel mehr als das...

"Hätt‘ ich des Himmels bestickte Kleider,
Durchwirkt mit goldnem und silbernem Licht,
Die blauen, matten und dunklen Kleider,
Der Nacht, des Tags und des halben Lichts,
Ich legte sie zu deinen Füßen aus:
Doch ich bin arm, hab nur meine Träume,
Die legte ich zu deinen Füßen aus,
Tritt sanft, du trittst ja auf meine Träume." W.B. Yeats

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