Hallo Gregor,
erst einmal willkommen hier.
Ich denke auch, dass Psyche und Sexualität miteinander verknüpft sind. Die Psyche spielt naturgemäß überall mit rein, selbst in die Atmung.
Das, was du beschreibst, ist auch das, was man im Falle eines Übergriffs bei den Ersatztätern sieht.
Mit diesem Hintergrund braucht man gar nicht pädophil zu sein um sich mit Kindern intensiver zu beschäftigen.
Und weil es viele solcher Gründe gibt, versuchen wir uns ja auch deutlich von diesen Aus-anderen-Gründen-Handelnden abzugrenzen.
Diese Ersatz-Handelnden sind eine große aber nicht genau definierbare Gruppe. Nicht definierbar, weil sich die unterschiedlichsten Gründe für ihr Handeln finden lassen. Der Einfachheit halber werden diese Menschen von der breiten Öffentlichkeit gerne den Pädophilen zugeordnet.
Vor einigen Jahren wurde mit Pädophilie ja auch noch jeder sexuelle Kontakt zu einem Kind gemeint.
Seit sich die Wissenschaft näher mit dem Phänomen Pädophilie beschäftigt, rutscht langsam eine andere Bedeutung in den Fokus.
Pädophilie als Neigung, ohne mit irgendwelchen Handlungen verbunden zu sein.
Aufgrund der Berichterstattung, die oftmals sexuelle Übergriffe auf Kinder mit Pädophilie in Verbindung bringt, hat die Öffentlichkeit das Bild des Missbrauchers vorgesetzt bekommen, von dem es sich jetzt zu lösen gilt.
Ok, genug für den Anfang. Schön, von dir zu hören.
Caspar