Warum so wenig pädophile Frauen?

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Mascha
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Registriert: Sa 6. Mai 2017, 07:55

Warum so wenig pädophile Frauen?

Beitrag von Mascha »

Dieser Artikel könnte vielleicht die beste Erklärung dafür liefern, dass es wenige weibliche pädophile Menschen zu geben scheint.

Demnach (das ist jetzt meine Hypothese), könnte der Anteil Männer/ Frauen in etwa gleich sein, es ist den Frauen selbst aber nicht bewusst, dass sie sexuell mit Erregung auf Kinder reagieren und das große emotionale Interesse für Kinder kann in einem sozialen Beruf oder als Mutter ausgelebt werden. Und das ohne dass die sexuelle Komponente eine Rolle spielt, denn die können die allermeisten auch anders befriedigen.
Möglicherweise reagieren auch sehr viele Frauen sexuell auf Kinderkörper, ohne dass das ins Bewusstsein gelangt. Das wäre mal eine interessante Studie, aber geforscht wird ja meistens nur mit Männern als Testpersonen.

https://de.in-mind.org/article/geschlec ... r-erregung

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Mitleser
Beiträge: 815
Registriert: Mi 23. Jan 2019, 20:19

Beitrag von Mitleser »

Der Artikel bestätigt meine Vermutungen, dass sich die sexuelle Erregung an sich bei Männern und Frauen nicht grundlegend voneinander unterscheidet, aber rein anatomisch bedingt macht sie sich beim Mann natürlich deutlich stärker bemerkbar. Ebenfalls bekannt ist, dass Männer spezifischer und stärker auf bestimmte visuelle Reize reagieren, während bei Frauen hier vieles unterschwellig abläuft. Wie im Artikel erläutert, spielen evolutionsbiologische Aspekte sicher eine große Rolle, und bei den meisten Tierarten ist es so, dass der männliche Part bei der Fortpflanzung sich im Wesentlichen auf die Paarung beschränkt, während die Aufzucht der Jungen den weiblichen Tieren zufällt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber auch rein biologisch gesehen ist die Produktion von Eizellen immer aufwändiger als die Produktion von Spermien, deren Anzahl die der Eizellen um Größenordnungen übersteigt.

Ich denke auch, dass Frauen eine pädophile Neigung oft gar nicht auffällt, weil die Möglichkeiten, Zuneigung zu Kindern auszuleben, in viel größerem Maß gegeben ist als bei Männern (wesentliche Teile meiner Neigung bestehen neben der sexuellen Komponente aus "väterlichen Gefühlen"!), und wenn die sexuellen Gefühle eher diffus wahrgenommen werden, kommen sie gar nicht erst auf die Idee, dass es so sein könnte. Zumindest einen Unterschied scheint es aber tatsächlich zu geben, kernpädophile Frauen scheinen sehr selten zu sein, während dies bei Männern durchaus häufiger auftritt. Es ist aber vielleicht in der gleichen Tatsache begründet, dass Frauen von einer größeren Bandbreite in Sachen Sexualität angesprochen werden und eine sexuelle Befriedigung auf verschiedene Arten erreicht werden kann.

Für mich als Mann stellt der visuelle Reiz definitiv einen wichtigen Aspekt dar, wenn es um das Auslösen von sexuellen Gefühlen geht. Die emotionale Bindung wird in der Regel erst längerfristig gebildet, wenn man einem Menschen nahe ist, ihn besser kennen und schätzen lernt, aber die Optik spielt eine entscheidende Rolle als Auslöser. Als Kernpädophiler ist es für mich eben der vorpubertäre weibliche Körper, so, wie ich ihn bewusst vielleicht zum ersten Mal im Alter von 5 oder 6 Jahren wahrgenommen habe, und seitdem hat dieser Reiz sich für mich nicht mehr verändert. Für mich wäre es interessant zu erfahren, wie sehr nicht pädophile Erwachsene auf solche Reize reagieren; unbefangene Studien hierzu dürften leider kaum (mehr) möglich sein. Bei Frauen scheinen visuelle Reize hingegen oft komplexere, weniger eindeutige Reaktionen auszulösen, so dass die klare Zuordnung zur Sexualität oft nicht gelingt.

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