Therapeutin im Gespräch: So will sie Pädophile von Straftaten abhalten

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Angeliclove [Doppelaccount]
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Re: Therapeutin im Gespräch: So will sie Pädophile von Straftaten abhalten

Beitrag von Angeliclove [Doppelaccount] »

Ich finde es erschreckend was Frau Allerd (Kinderschutzexpertin?) von sich gegeben hat. Aber von ihrer Situation aus wiederum folgerichtig. Als Mitarbeiterin des Behandlungsinitiative Opferschutz e.V. steht der Opferschutz im Vordergrund. Und ich möchte nicht wissen, was sie durch die Opfer erfährt. Das sind dann auch oft die "Experten des Kinderschutzes", die z.B. im Bundestag nach Initiativen nach Verschärfungen und höheren Strafen rufen. Das kann man leider nicht trennen.
Und mit ihren Gedanken, würde es mich auch nicht wundern, dass zumindest für die pädo- und hebephilen Menschen auch Konversationstherapien möglich sein müssten. Denn das lässt die Überlegung von "gefährlichen Gedanken" schon erahnen.
Oft ist ein Engel jemand, der Hoffnung in traurigen Menschen erweckt - Tanja Grassecker

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ilytul
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Beitrag von ilytul »

Ja. Das ist auch genau dasselbe Problem bei forensischen Psychotherapeuten / Psychiatern, die Pädos therapieren. Ich würde die einem Nicht-Täter-Pädo niemals guten Gewissens empfehlen, da in sehr vielen Fällen ein Selectian Bias vorliegt einfach aufgrund der Tatsache, dass sie fast nur Straftäter*innen sehen.
Und vielleicht ist die Opferschutzarbeit von BIOS gut. Die Pädo-Therapie kann aber niemals unter der Prämisse erfolgreich sein, weil sie niemals den Menschen dahinter, sondern immer nur eine "tickende Zeitbombe" sieht. Es gibt bei ihr quasi gar keinen Spielraum in der Frage.
linksgrünversiffter Gutmensch :heart:
Ich verliebe mich in Jungs (4 bis 12). Diese Liebe selbst tut keinem weh; wenn ich ihr insofern nachgebe, dass ich Kinder missbrauche, allerdings schon. Das ist der Unterschied. Und klar, ist es schmerzhaft, diese sexuell-partnerschaftliche Abstinenz zu akzeptieren. Aber tut man sowas nicht für Menschen, die man liebt?
https://kinder-im-herzen.net

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Caspar Ibichei
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Beitrag von Caspar Ibichei »

ilytul hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 14:20
Ja. Das ist auch genau dasselbe Problem bei forensischen Psychotherapeuten / Psychiatern, die Pädos therapieren.
Ich kenne da ein paar gute Ausnahmen. Eine davon ist auch in der Weiterbildung tätig und das lässt hoffen.
Georg, >60 ● Präferenz: wbl 8-12, mnl 6-10 caspar-ibichei@gmx.de
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