von LuckyGuy24 » Di 4. Feb 2025, 12:32
Wie Kinder die Trennung ihrer Eltern bewältigen - KIDS | Doku HD | ARTE
https://www.youtube.com/watch?v=_gsQXAu4PSQ
Trennungen machen Angst. Besonders, wenn Kinder betroffen sind.
Mich hielt die Angst, wie es wird bzw. dass es wieder so werden könnte wie bei der ersten Trennung, sehr lange in einer Ehe mit gemeinsamem Kind. Als Vater hat man die schlechteren Karten gegenüber der Mutter, wenn sie es nicht von sich aus verspielt. Besonders, wenn man früher oft nicht zuhause war. Noch mehr, wenn man eine gewisse Vergangenheit hat, wie einige hier.
Auch war da der Gedanke: Ich habe es doch versprochen, wir haben es so lange versucht, so viel durchgestanden, das will ich nicht wegwerfen, nicht hinscheißen, wenn noch was zu retten ist, nicht aufgeben! Sie hat doch zu mir gehalten, als es schwierig war, mich zu trennen wäre gemein, feige, selbstsüchtig..
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich nicht mehr konnte, nicht mehr ertrug wie sie mit mir umging (ohne es so zu meinen...) aller Frust hatte sich so verdichtet, dass er in dem Punkt das Fass zum Überlaufen brachte, es ging nicht mehr, ich konnte es nicht mehr wie früher schlucken.
Da war sie nun die Entscheidung, aber wie damit umgehen? Die Angst war ja noch da, nur die vor dem Bleiben noch größer geworden.
Diese Doku hatte ich mir für mein Kind angesehen und habe für mein Kind und mich selbst daraus gelernt.
Sie hat mir eine Perspektive eröffnet, dass es kein Aufgeben, sondern ein Fortschritt sein kann, eine freie Entscheidung, die nicht an sich besser oder schlechter ist als Zusammenbleiben. Man darf, sollte sie treffen, wenn es Argumente dafür gibt, oder wenn man sich einfach nicht mehr so *fühlt*. Man braucht eigentlich keinen Grund, man muss sich nicht rechtfertigen. Beziehungen sollen beiden gut tun, wenn das nicht mehr erfüllt ist, darf man gehen. Schon, wenn die Beziehung nicht sooo gut tut wie man sich wünscht, darf man gehen. Selbst, wenn sie perfekt wäre, darf man gehen.
Worüber man reden sollte, wenn ein Kind dabei ist oder auch, wenn man sich mit seinem Partner auf etwas geeinigt hat, mit dem man mit der Trennung bricht: Wie es weitergehen kann, was erhalten bleibt, was neu werden soll. Die Kinder brauchen nicht die Beziehung der Eltern, sondern die Beziehung ZU den Eltern. Und Erwachsene sollten nicht abhängig in der Beziehung sein, kein guter Zustand, keine gute Beziehung. Kein Partner hat das Recht auf den anderen, nicht mal in der Ehe, auch wenn es gerne so gesehen wird, um jemanden zu binden. Der Versuch jemanden zu binden spricht aber gerade nicht mehr für Liebe, sondern für Abhängigkeit. Ich konnte mir nicht vorstellen, unabhängig ich zu sein, bis ich mir nicht mehr vorstellen konnte, noch abhängig mein Ich zu werden.
Wie auch bei Beratung zum Thema Pädophilie: im Außen gibt es Hilfe, Kontaktstellen, die naheliegende Sorgen gerne mit euch besprechen und weiterhelfen, weitere Anlaufstellen nennen können, bis ihr das gefunden habt, was euch hilft aus der Beziehung heraus in etwas Neues zu treten.
Wie Kinder die Trennung ihrer Eltern bewältigen - KIDS | Doku HD | ARTE
https://www.youtube.com/watch?v=_gsQXAu4PSQ
Trennungen machen Angst. Besonders, wenn Kinder betroffen sind.
Mich hielt die Angst, wie es wird bzw. dass es wieder so werden könnte wie bei der ersten Trennung, sehr lange in einer Ehe mit gemeinsamem Kind. Als Vater hat man die schlechteren Karten gegenüber der Mutter, wenn sie es nicht von sich aus verspielt. Besonders, wenn man früher oft nicht zuhause war. Noch mehr, wenn man eine gewisse Vergangenheit hat, wie einige hier.
Auch war da der Gedanke: Ich habe es doch versprochen, wir haben es so lange versucht, so viel durchgestanden, das will ich nicht wegwerfen, nicht hinscheißen, wenn noch was zu retten ist, nicht aufgeben! Sie hat doch zu mir gehalten, als es schwierig war, mich zu trennen wäre gemein, feige, selbstsüchtig..
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich nicht mehr konnte, nicht mehr ertrug wie sie mit mir umging (ohne es so zu meinen...) aller Frust hatte sich so verdichtet, dass er in dem Punkt das Fass zum Überlaufen brachte, es ging nicht mehr, ich konnte es nicht mehr wie früher schlucken.
Da war sie nun die Entscheidung, aber wie damit umgehen? Die Angst war ja noch da, nur die vor dem Bleiben noch größer geworden.
Diese Doku hatte ich mir für mein Kind angesehen und habe für mein Kind und mich selbst daraus gelernt.
Sie hat mir eine Perspektive eröffnet, dass es kein Aufgeben, sondern ein Fortschritt sein kann, eine freie Entscheidung, die nicht an sich besser oder schlechter ist als Zusammenbleiben. Man darf, sollte sie treffen, wenn es Argumente dafür gibt, oder wenn man sich einfach nicht mehr so *fühlt*. Man braucht eigentlich keinen Grund, man muss sich nicht rechtfertigen. Beziehungen sollen beiden gut tun, wenn das nicht mehr erfüllt ist, darf man gehen. Schon, wenn die Beziehung nicht sooo gut tut wie man sich wünscht, darf man gehen. Selbst, wenn sie perfekt wäre, darf man gehen.
Worüber man reden sollte, wenn ein Kind dabei ist oder auch, wenn man sich mit seinem Partner auf etwas geeinigt hat, mit dem man mit der Trennung bricht: Wie es weitergehen kann, was erhalten bleibt, was neu werden soll. Die Kinder brauchen nicht die Beziehung der Eltern, sondern die Beziehung ZU den Eltern. Und Erwachsene sollten nicht abhängig in der Beziehung sein, kein guter Zustand, keine gute Beziehung. Kein Partner hat das Recht auf den anderen, nicht mal in der Ehe, auch wenn es gerne so gesehen wird, um jemanden zu binden. Der Versuch jemanden zu binden spricht aber gerade nicht mehr für Liebe, sondern für Abhängigkeit. Ich konnte mir nicht vorstellen, unabhängig ich zu sein, bis ich mir nicht mehr vorstellen konnte, noch abhängig mein Ich zu werden.
Wie auch bei Beratung zum Thema Pädophilie: im Außen gibt es Hilfe, Kontaktstellen, die naheliegende Sorgen gerne mit euch besprechen und weiterhelfen, weitere Anlaufstellen nennen können, bis ihr das gefunden habt, was euch hilft aus der Beziehung heraus in etwas Neues zu treten.