Kinderpuppen in Lebensgrösse

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Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Frank_Denker » Fr 24. Jun 2022, 08:36

Es ist egal, ob ein Troll oder nicht.
Solche Meinungen begegnen uns immer wieder, so dass man nicht oft genug aufklären kann.
Es besteht ja doch die Hoffnung, dass hier auch andere mitlesen und vielleicht eine vorgefasste Meinung revidieren können.

Gruß
Frank Denker

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Caspar Ibichei » Do 23. Jun 2022, 21:55

Ich glaube nicht dass es ein Troll ist.
Eher ein Mensch, der sich schlecht in andere Menschen hineinversetzen kann.
Eine fehlende Eigenschaft, die einen pädophil empfindenden Menschen zu einem Übergriff verleiten könnte.

Diese Menschen sind nicht böse. Sie können einfach nicht anders.
Nicht das Denken ist verwerflich, erst das danach Handeln.

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Loran » Do 23. Jun 2022, 18:10

Na, gibts wieder einen neuen Troll, der nur auf Stunk aus ist ?

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Frank_Denker » Do 23. Jun 2022, 11:17

gast hat geschrieben:
Do 23. Jun 2022, 06:29
...auch im Interesse aller Kinder ist ein sexloses Leben vernünftiger.
...
Du weißt aber schon, dass es ohne Sexualität der Menschen auch keine Kinder mehr gibt ... ;) :lol:

Wenn Dein Beitrag nicht am 23. Juli sondern am 01. April geschrieben worden wäre, dann würde ich Dir zu der gelungenen Satire gratulieren. So aber habe ich den Eindruck, dass Du Dein Wissen um Pädophilie vorrangig aus Stammtisch-Gesprächen gezogen hast, statt Dich wirklich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.
Mascha hat im Prinzip schon alles geschrieben. Es gibt dem nur wenig hinzuzufügen.
Der Mensch ist ein sexuelles Wesen, Sexualität gehört zur Natur des Menschen dazu, weil er nur so die von der Natur gewollte Arterhaltung schaffen kann. Dass es in den Empfindungen der Menschen Unterschiede gibt, die das eigentliche Konzept der Arterhaltung nicht erfüllen (können), ist ebenfalls in der Jahrhunderte-alten Geschichte der Menschheit nichts Neues.
Was wir in der heutigen Zivilisation jedoch gelernt haben (sollten), ist die Erkenntnis, dass man manches Mal auf die 1:1 - Umsetzung eigener Interessen verzichten muss (sollte), wenn dadurch andere (Menschen) zu Schaden kommen (könnten).
Das gilt in allen Lebensbereichen wie eben auch bei der Sexualität.

Wenn man aber niemand anderen beeinflusst/stört/oder anders involviert, welchen Grund sollte es dann geben, auf die natürlichste Sache der Welt zu verzichten?
Ja! Ich meine damit die eigene sexuelle Befriedigung! Ab der Pubertät ist diese bei den meisten Menschen ein untrennbarer Bestandteil der eigenen Pesönlichkeit. Dabei spielt es keine Rolle, wodurch dieser Mensch sich emotional am meisten angesprochen fühlt.
Das Einzige, womit man u.U. zurechtkommen muss, ist die Tatsache, dass man nicht immer oder (in manchen Fällen wie z.B. bei der Pädophilie) auch niemals eine(n) Partner(in) für diese Momente der eigenen sexuellen Befriedigung finden wird.
Das ist aber auch nichts Neues und hier bei GSA sogar Konsens der Meinungen der angemeldeten User.

Wie ist das bei Dir?
Verzichtest Du selbst ganz auf Sexualität, wenn Du gerade mal niemanden hast, mit dem Du das gemeinsam erleben kannst?

Mein Vorschlag:
Beschaftige Dich einmal intensiv mit dem Wesen der Sexualität beim Menschen, mit den biochemischen Zusammenhängen und mit den psychologischen Grundlagen.
Danach überlege Dir bitte konstruktive Ideen dafür, wie die Menschen im Allgemeinen sowie die Pädophilen im Speziellen das Dilemma auflösen können, wenn die für diese Menschen erwünschten Partner ihrerseits nicht das gleiche Interesse haben, ohne dass sie dabei auf den natürlichen Bestandteil des menschlichen Wesens - die eigene sexuelle Befriedigung - verzichten müssen.
Wenn Du Dich nämlich mit den Grundlagen der menschlichen Psychologie beschäftigt hast, dann wird Dir klar sein, dass ein dauerhaftes Unterdrücken der eigenen Persönlichkeit (z.B. mittels Medikamenten) nie gut ausgeht - weder für den Betroffenen noch für dessen Umfeld... :shock:

Und auch das gilt nicht nur für die Pädophilie!

Gruß
Frank Denker

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Markus » Do 23. Jun 2022, 11:08

gast hat geschrieben:
Do 23. Jun 2022, 06:29
Für Pädophile gibt es aber genug Alternativen, was erwartet ihr eigentlich von diesen scheiß Puppen? Das ist kein Partnerersatz, wer Sex mit Kindern ablehnt muss auch konsequent sein und dazu gehört auch der Verzicht auf legales Material wie Kinderbilder in Bademode. Ich bin der Überzeugung dass ihr glücklicher ohne Sexualität seid und versucht mit Medikamenten diesen Trieb abzugewöhnen.
Hallo Gast,

Also ich habe keine Puppe, will keine Puppe, und brauche keine Puppe. Deshalb spreche ich anderen allerdings das Bedürfnis nicht ab. Ich lebe eine Sexualität die im Einklang mit dem Gesetz ist. Ich wäre ohne meine Sexualität auszuleben, unglücklich.

Ich lehne "Sex" also Missbrauch von Kindern strikt ab. Jedoch erfreue ich mich an Kindern die mir gefallen und die ich zufällig mal in der Stadt begegne. Ich verbiete mir nicht meine Fantasien. Denn die Fantasien hat ein nicht pädophiler auch. Nur das dann die Protagonisten in der Fantasie erwachsen sind. Ich bin also Pädophil, lehne Missbrauch ab, konsumiere nichts illegales, war nie übergriffig, werde nie übergriffig sein, und ich lebe eine Sexualität die niemanden schadet.

Also ich finde das ist doch vollkommen ok. ;)


Grüße


Markus

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Mascha » Do 23. Jun 2022, 08:57

Hier wollte ich eigentlich noch fragen, ob Du das ernst meinst:
gast hat geschrieben:
Do 23. Jun 2022, 06:29
Ich sehe das Ziel in der Selbsthilfe darin, alternative Wege zu suchen um ohne Sex und Masturbation zu leben,
Ohne Sex... nunja, wenn man den Begriff "Sex" im engen Sinne verwendet, so dass zum Ausleben von Sex immer mindestens 2 Personen gehören, dann stimmt das so. Darin bestehen Schicksal und Herausforderung für pädophill empfindende Menschen, wobei ich mitbekomme, dass sowohl die Wahrnehmung der Schwere des Schicksals als auch die Größe der Herausforderung individuell sehr verschieden sind und sich manche deshalb in diesen Begriffen gar nicht wiederfinden.

Aber warum sollten pädophile Menschen ohne Masturbation leben? Diese gehört zur Sexualität dazu, die gehört zum Mensch-Sein dazu. Die eigene Sexualität leben zu können ist ein Menschenrecht - eingeschränkt dadurch, dass man dabei niemand anderen verletzen darf, aber das gilt für alle Menschen. Warum sprichst Du das pädophil empfindenden Menschen ab?
gast hat geschrieben:
Do 23. Jun 2022, 06:29
Ich bin der Überzeugung dass ihr glücklicher ohne Sexualität seid und versucht mit Medikamenten diesen Trieb abzugewöhnen.
"Ich weiß was Du tun musst um glücklicher zu sein"... was für eine Anmaßung! Woher "weißt" Du das? Vielleicht schreibst Du mal ein bisschen über Deine spezifische Erfahrung?

Mein Eindruck ist, dass es Dir einfach unangenehm ist, dass Menschen durch sexuelle Phantasien mit Kindern erregt werden. Und Du Dein eigenes Gefühl nun anderen überstülpst, um ungeschehen zu machen, was Dir Unbehagen bereitet.
Aber Studien zufolge werden etwa 20% aller Männer durch sexuelle Phantasien mit Kindern erregt. Sollen die alle triebdämpfende Medikamente nehmen? Nicht wenige Menschen, Männer wie Frauen, empfinden sexuelle Gewaltphantasien lustvoll - sollen die auch präventiv chemisch kastriert werden? Immerhin gibt es ja auch sexuelle Gewaltverbrechen unter Erwachsenen.

Für einige wenige Menschen sind Puppen tatsächlich ein Ersatz für eine nicht vorhandene Beziehung. Und das ist völlig unabhängig vom Thema Pädophilie so. Lies mal in den entsprechenden Foren. Das kann man skurril finden, aber warum sollte man es verbieten?

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von gast » Do 23. Jun 2022, 06:29

Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Das Problem ist doch, Verbote lösen nicht das Kernproblem.
In England wurde 1996 der private Waffenbesitz vollständig verboten mit dem Ziel Gewaltverbrechen zu senken, heute ist die Mordrate in London höher als in New York, die Jugenggangs ermorden sich jetzt mit dem Messer und nun überlegen sich die Politiker ernsthaft auch noch Messer zu verbieten.


Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Was bewirkt das Verbot von Drogen ?
Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Das der Drogenmarkt boomt wie seit 20 Jahren nicht mehr. Und weshalb ? Weil nicht die Drogen an sich das Problem sind, sondern z.b. Arbeitlosigkeit, Wohnunglosikeit, Vereinsamung, etc.
Arbeitlosigkeit, Wohnunglosikeit, Vereinsamung, etc. gibt es ach noch wenn alle Drogen legal sind, die Motivation zum Drogenkonsum ist individuell und es ist einfach falsch dass nur Randgruppen Drogen konsumieren der Gewöhnungseffekt(Toleranz) spielt dabei auch eine Entscheidende Rolle der die Konsumenten zu immer höheren Mengen zwingt, Drogen und Drogenabhängigkeit sind sehr komplex, und sind nicht nur monokausal ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Drogen und Sexpuppen, tut mir leid.


Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Genauso ist das mit diesen Sexpuppen:
Während ihr sexuelle Handlungen an diesen Puppen ausführt,seid ihr bei vollem Bewusstsein, das ist ein großer Unterschied im Entscheidungsprozess.Drogensüchtige handeln meist im Affekt während Mißbrauch monatelang vorbereitet wird . Ich sehe das Ziel in der Selbsthilfe darin, alternative Wege zu suchen um ohne Sex und Masturbation zu leben, nicht nur aus Eigeninteresse auch im Interesse aller Kinder ist ein sexloses Leben vernünftiger.


Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren alles dafür getan, sämtliches legales Material immer weiter zu kriminalisieren. Was soll dieses Sexpuppen Verbot bewirken ?
Es gibt aber heute auch ein großes Hilfsangebot und medikamentöse Unterstützung dass ihr solches Material gar nicht mehr braucht, das ist das Ziel. Ich finde entgegen der Meinung von vielen hier diese Verbote richtig weil es in eurer Eigenverantwortung liegt Hilfe zu holen und euch niemand zwingt Kindersexpuppen zu kaufen.
Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Und wenn Menschen keine Alternativen mehr haben, werden sie kriminell.
Für Pädophile gibt es aber genug Alternativen, was erwartet ihr eigentlich von diesen scheiß Puppen? Das ist kein Partnerersatz, wer Sex mit Kindern ablehnt muss auch konsequent sein und dazu gehört auch der Verzicht auf legales Material wie Kinderbilder in Bademode. Ich bin der Überzeugung dass ihr glücklicher ohne Sexualität seid und versucht mit Medikamenten diesen Trieb abzugewöhnen.

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von DoppelM » Sa 11. Jun 2022, 14:35

Die Frage ist doch auch ob manche Puppenbesitzer welche eigentlich bis zum Verbot legal ihre Neigung ausgelebt haben und ja nun „verbrecher“ sind, nicht zum Teil nun auch aufgrund der Ungerechtigkeit wirklich bereit sind sich aus welchem Grund auch immer ihre Neigung nun doch an echten Kindern aus zu leben… das Risiko schwebt mir immer vor Augen

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Mano » Sa 11. Jun 2022, 13:55

Gast hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:48
Die Puppenbesitzer werden nicht kriminell, sie wurden zu Kriminellen gemacht.
Und das so zu sagen über Nacht, obwohl sie gar nichts gemacht haben.

Re: Kinderpuppen in Lebensgrösse

von Loran » Fr 10. Jun 2022, 22:25

Gast hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:48
Loran hat geschrieben:
Fr 10. Jun 2022, 21:15
Und wenn Menschen keine Alternativen mehr haben, werden sie kriminell.
Die Puppenbesitzer werden nicht kriminell, sie wurden zu Kriminellen gemacht. Durch ein neues Gesetz eben. Schon lange sagt das nichts mehr aus. Das ist nur eine lächerliche Verfolgung von Unschuldigen, die da betrieben wird.
Logisch, es werden immer die verfolgt, die sich am wenigsten wehren können. So kann der Staat der Bevölkerung zeigen das er ja "handelt", auch wenn es das eigentliche Problem nicht löst.
Aber was ist die Wirkung ? Es werden natürlich weiterhin Puppen gehandelt, aber jetzt eben inoffiziel. Man kann durch Verbote keine Probleme lösen, das ging weder in der Antike noch in der Moderne.

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