Absicht, oder doch nicht?

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Re: Absicht, oder doch nicht?

von Buzz » Do 12. Sep 2019, 10:49

Zidane hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 08:18
Ich kann Dir nur sagen, dass ich ohne meine pädo- und hebephile Neigung mich keinem Kind sexuell nähern würde.
Und woher willst du das wissen? Warst du schonmal hetrosexuell? Die näher sich Kindern genau so sexuell an wie Pädophile...
Das, das Kuscheln mit Kindern nicht auch auch sexuell motiviert ist für mich eben auch nicht 100% sicher.


Zidane hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 08:18
Ich nähere mich auch keiner Frau sexuell, weil ich nunmal nicht auf Frauen stehe. Die Beziehungen, die ich hatte, gingen in der Anbahnung zu 100 % von den Frauen aus...
Kinder nähern sich Erwachsenen auch an ohne das sexuell zu meinen was bei Pädos oft den Eindruck hinterlässt es wäre sexuelle Wünsche da, wenn du da klar differnzieren kannst würde ich mich sehr freuen.

Zidane hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 08:18
Wenn sie durch ungünstige Situationen dazu führen kann, dass sie von der einen Seite zur anderen umschlägt, dann nenne ich das eine Art "Hineinschlittern". Es bedeutet für mich zwar nicht, dass ich nicht dafür die Verantwortung trage. Denn wenn ein Kind wirklich zu Schaden kommt, liegt es allein am Erwachsenen.
Spricht das nicht dafür auch seine sexuellen Fantasien in eine Richtung zu lenken die nicht von Penetrationsex dominiert ist? Du bist doch als Lehrer und Großvater immer mal wieder in ungünstigen Situationen.

Zidane hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 08:18
Mittlerweile gibt es zwar einige wenige gute Foren, die dazu verhelfen könnten.


Welche wären das?

Absicht, oder doch nicht?

von Zidane » Do 12. Sep 2019, 08:18

Aus der Goldene Pädobär 2019, weil es dort zu weit vom Thema abdriftet.
Mascha hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 00:27
Es ist von vorneherein eine Absicht dahinter.
Hier hängt es meiner Meinung nach davon ab, welche Absicht im Genauen gemeint ist. Ich kann Dir nur sagen, dass ich ohne meine pädo- und hebephile Neigung mich keinem Kind sexuell nähern würde. Ich nähere mich auch keiner Frau sexuell, weil ich nunmal nicht auf Frauen stehe. Die Beziehungen, die ich hatte, gingen in der Anbahnung zu 100 % von den Frauen aus, und ich habe diese dankend angenommen. Aber wäre es allein nach mir gegangen, wäre es nie dazu gekommen.

Aber allein schon der Wunsch nach einem sexuellen Kontakt zu Kindern, wie ihn auch viele hier im Forum äußern, müsste dann als "Absicht" gesehen werden. Und dieser Wunsch führt nun zu einer inneren Auseinandersetzung. Und auch wenn ich mich klar und deutlich dafür entscheide, keinen sexuellen Kontakt zu Kindern zu suchen, bleibt der Wunsch im Innersten vorhanden, was sich dann in den Phantasien zeigt. Und um diese "Waage" geht es mir. Wenn sie durch ungünstige Situationen dazu führen kann, dass sie von der einen Seite zur anderen umschlägt, dann nenne ich das eine Art "Hineinschlittern". Es bedeutet für mich zwar nicht, dass ich nicht dafür die Verantwortung trage. Denn wenn ein Kind wirklich zu Schaden kommt, liegt es allein am Erwachsenen. Aber es bedeutet für mich, dass es bei dieser Ambivalenz stark darauf ankommt, unter welchen Umständen es geschieht.

Und hier sollten die Ansätze sein, um zu helfen, und nicht um zu diskreditieren.
Mascha hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 00:27
Desinformation und fehlende Auseinandersetzung, da gibt es bei Jugendlichen und Menschen mit geistiger Behinderung tatsächlich eine eingeschränkte Schuldfähigkeit.
Es geht nicht um verminderte Schuldfähigkeit. Es geht mir um den Umstand, dass Menschen im Coming-In ihrer pädophilen Neigung so gut wie keine Ansprechpartner haben. An wen sollen sie sich wenden? Mittlerweile gibt es zwar einige wenige gute Foren, die dazu verhelfen könnten. Und Deutschland verfügt zwar mit kTw über eines der weltbesten Netzwerke zur Unterstützung von pädophilen Menschen mit psychischen Problemen. Und doch gibt es noch viele Lücken. Und auch finden sich im Netz Foren, die etwas andere Ziele verfolgen.

Zu dem Zeitpunkt meines Coming-In gab es nur die Einvernehmlichkeitsgruppen, die die Abschaffung des §176 propagierten. Aber als Nicht-Täter wurdest ich in allen Bereichen irgendwelcher Hilfeleistungen allein gelassen. Und darin liegt die Krux. Du weißt, dass du alleine dafür verantwortlich bist, falls etwas falsch läuft, und hoffst trotzdem den richtigen Weg zu finden. Und wenn wir heute sehen, wie schwer es wirklich ist, damit gemeinsam umzugehen, wie schwer ist es dann, allein damit klar zu kommen.

Ich hoffe etwas deutlicher aufgezeigt zu haben, dass es mir nicht um eine Schuldabwehr geht, sondern nur um Aspekte, um aufzuzeigen, wo eine Unterstützung sinnvoll sein kann, auch wenn es dann letztendlich einigen nur darum geht, die Kinder zu schützen.

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Buzz » Do 12. Sep 2019, 07:31

Zidane hat geschrieben:
Do 12. Sep 2019, 05:05
Stimmt, @Casper.
Ich glaub du hast Maschas Posting überlesen, geh doch bitte noch darauf ein.

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Zidane » Do 12. Sep 2019, 05:05

Stimmt, @Casper.

Ich glaube, dass die etwas einseitige Berichterstattung einerseits der Schwere der Verbrechen, aber auch der Kürze der Zeit geschuldet ist. Auch hängt es wohl von der schreibenden Person ab, wie informiert sie ist. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als sachliche Informationen zukommen zu lassen und darauf hinzuweisen, dass mit dieser unglücklichen Form der Berichterstattung Menschen getroffen werden, die zwar auch pädophile Neigungen aufweisen, aber solche Verbrechen verabscheuen, weil ihnen klar ist, welchen Schaden solch ein Handeln nach sich zieht.

Leider wird es immer wieder dazu kommen, weil das Thema eben nunmal emotional besetzt ist. Uns (wer auch immer sich dazuzählen mag) bleibt wohl nichts anderes übrig, als solche Berichterstattungen zu benennen, sich damit auseinander zu setzen, und die schreibende Person bzw. die Redaktion auf die Fehler aufmerksam zu machen.

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Mascha » Do 12. Sep 2019, 00:27

Zidane hat geschrieben:
Mi 11. Sep 2019, 20:52
(...) Es kann durch die Situation entstehen, dass es ein Antesten gibt. Keine Reaktion, und nun glaubt mensch, dass es weitergehen kann (hier vereinfacht dargestellt). Das Umfeld bekommt nichts mit, und das Kind wehrt, aus welchen Gründen auch immer, nicht ab. Es muss nicht von vornherein in Absicht geschehen. Es kann tatsächlich eine Art "Hineinschlittern" sein, oder aber Desinformation, fehlende Auseinandersetzung, oder was auch immer.
Ich habe mal die für mich wichtigen Stellen markiert. Ich bin erschüttert.

Es geschieht nicht ohne Absicht, wenn sich ein Mann einem Kind sexuell nähert!
Wenn ein Mann das tut, dann hat er die pädophile Täter-Ideologie bereits in seinem Hirn. Einvernehmlichkeit und so.

Das was hier "Antesten" genannt wird ist bereits ein sexueller Übergriff. Verbal oder physisch, z.B. durch die Hand auf den Oberschenkel legen oder ähnliches. Allein solche Situationen können für einen Kind eine Welt zusammenbrechen lassen. Es zerstört die Beziehung zu diesem Menschen. Ein Mensch, der wahrscheinlich vorher eine nicht ganz unwichtige Bezugsperson für das Kind war. Insbesondere wenn das Kind allein ist können auch große Ängste ausgelöst werden.

Es ist kein Zufall, dass das Umfeld nichts mitbekommt. Schon beim ersten Versuch der sexuellen Annäherung oder Offenbarung muss der Täter das Kind darauf einschwören, dass niemand davon wissen darf. Egal wie er es formuliert, wird das beim Kind als Drohung ankommen. Der Täter muss das Kind auf jeden Fall dazu bringen, niemandem zu erzählen, dass er Sex mit ihm wollte und in vielen Fällen wird sich das Kind zu sehr schämen, dass ein erwachsener Mann es sexualisiert bedrängt hat, um es irgendwem zu erzählen.

Es ist von vorneherein eine Absicht dahinter. Auch wenn der Täter das ausblendet hat er in den meisten Fällen das Kind nicht zufällig kennengelernt und hat in jedem Fall die Beziehung zum Kind immer weiter intensiviert bis es zu dieser Situation kommen konnte. Da er offensichtlich nicht verstanden hat, dass Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern immer Missbrauch ist ist der Übergriff nur ein weiterer logischer Schritt in der Kette seiner selbstbestimmten Handlungen.

Niemand schlittert in so eine Situation hinein, wenn er nicht zumindest ein wenig mit dem Gedanken spielen würde, dass es vielleicht doch ein Kind gibt mit dem er irgendwann mal "einvernehmlichen" Sex haben könnte. "Hineinschlittern" ist eine typische Form von Schuldabwehr.

Desinformation und fehlende Auseinandersetzung, da gibt es bei Jugendlichen und Menschen mit geistiger Behinderung tatsächlich eine eingeschränkte Schuldfähigkeit.

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Caspar Ibichei » Mi 11. Sep 2019, 21:56

Hier geht es erst mal um die Berichterstattung.

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Buzz » Mi 11. Sep 2019, 21:53

Zidane hat geschrieben:
Mi 11. Sep 2019, 20:52
Klar, warum nicht? Auch der Selbstschutz ist ein Schutz. Und wenn es Kinder davor bewahrt Schaden zu nehmen, ist das durchaus in Ordnung. Der Schutz der Kinder muss nicht immer altruistisch sein.
Sollt er aber, Überzeugungen die auf Egoismus beruhen sind immer nur 2.Wahl...

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Zidane » Mi 11. Sep 2019, 20:52

ilyt hat geschrieben:
Fr 6. Sep 2019, 20:40
So oder so ist bei solchen Tätern in der Birne etwas schiefgelaufen.
Auch wenn ich diesen Gedanken nachvollziehbar finde, ist dieser aber nicht wirklich zielführend. Aber eines vorweg. Ich halte in diesem Fall von Lüdge die Strafen für mindestens gerechtfertigt, von dem was ich bisher lesen konnte.

Aber es gibt leider viele Gründe für Übergriffe. Und erst, wenn ich diese benennen kann, kann ich präventiv wirken. Es kann durch die Situation entstehen, dass es ein Antesten gibt. Keine Reaktion, und nun glaubt mensch, dass es weitergehen kann (hier vereinfacht dargestellt). Das Umfeld bekommt nichts mit, und das Kind wehrt, aus welchen Gründen auch immer, nicht ab. Es muss nicht von vornherein in Absicht geschehen. Es kann tatsächlich eine Art "Hineinschlittern" sein, oder aber Desinformation, fehlende Auseinandersetzung, oder was auch immer.
Aiko hat geschrieben:
Fr 6. Sep 2019, 20:49
... wegen der Gesetze"

Ist am Ende genauso eine Vernunftsache.
Klar, warum nicht? Auch der Selbstschutz ist ein Schutz. Und wenn es Kinder davor bewahrt Schaden zu nehmen, ist das durchaus in Ordnung. Der Schutz der Kinder muss nicht immer altruistisch sein. Denn wenn es mir gut geht, kann ich auch viel eher anderen Gutes tun, und mich damit wohlfühlen.

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Buzz » Fr 6. Sep 2019, 22:22

Aiko hat geschrieben:
Fr 6. Sep 2019, 20:49
"Ein Großteil hat keinen Sex wegen der Gesetze"

Ist am Ende genauso eine Vernunftsache. Auch wenn dir das nicht passt.
Ja genau das ist maximal Selbstschutz, der mag für den Erwachsenen vernünftig sein, aber letztlich ist es eher Selbstliebe als Liebe zum Kind.

@ilyt :D

Re: Der Goldene Pädobar 2019: Nominierungen

von Aiko » Fr 6. Sep 2019, 20:49

"Ein Großteil hat keinen Sex wegen der Gesetze"

Ist am Ende genauso eine Vernunftsache. Auch wenn dir das nicht passt.

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