Hilfe für Angehörige?

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no_chance
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Hilfe für Angehörige?

Beitrag von no_chance » Mi 4. Sep 2019, 15:01

Hallo, gibt es Beratungsstellen an die man sich als Angehöriger wenden kann. Ich hatte mich an KTW gewandt, von dort aber nur die Info erhalten, dass der (vermutlich) Betroffene sich an KTW zur Evaluation wenden könne. Und wer hilft den Angehörigen? Z.B. wenn sie einen Verdacht haben, aber nicht wissen, wie sie die Thematik ansprechen sollen?

Danke für einen Rat! no_chance

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Mascha
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Beitrag von Mascha » Mi 4. Sep 2019, 17:20

Falls es bei Dir die Organisation "Kind im Zentrum" gibt frag dort an... die machen das in Fällen wie Deinem. Die sind eine Beratungsstelle, die auch Therapien anbieten und mit Tätern, Opfern, Angehörigen arbeiten.

KTW berät auch Angehörige... aber nur von Patient*innen und nur dann wenn die das wünschen. Die sind ja ein Therapieprojekt, finanziert von der Krankenkasse. Es müsste also als erster Schritt die Person um die es geht die Diagnostik dort machen und falls eine Pädophilie diagnostiziert wird und diese als behandlungsbedürftig eingeschätzt wird und der Betroffene das auch wünscht würde er (sie?) ein Therapieangebot bekommen... und dann wärst evtl. Du auch mit am Tisch.

Ansonsten kannst Du Dich auch hier registrieren und im Forum Fragen stellen, das ist etwas anonymer als hier im öffentlichen Bereich. Oder Du schreibst z.B. an meine SuH-Adresse oder an die von Max (sh. Signaturen).
Frau, Mitte 40, 2 Kinder, befreundet mit Max und einigen anderen hier
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Aiko
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Beitrag von Aiko » Mi 4. Sep 2019, 17:45

Bevor du zu Behörden gehst und die dir nur Sagen er soll sich therapieren lassen empfehle ich dir ebenfalls Dich hier zu registrieren und zu berichten und Rat einzuholen. :)

no_chance
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Beitrag von no_chance » Mi 4. Sep 2019, 18:56

@Mascha "Kind im Zentrum" scheint es nur in Berlin zu geben, richtig? Viel zu weit weg.

@Aiko: bin jetzt registriert (hab auch noch erstmal in Hektik die email falsch angegeben. Deswegen jetzt mit 1 am Ende

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Max
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Beitrag von Max » Mi 4. Sep 2019, 19:10

no_chance hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 15:01
Und wer hilft den Angehörigen? Z.B. wenn sie einen Verdacht haben, aber nicht wissen, wie sie die Thematik ansprechen sollen?
Wir. ;)

Hallo no_chance

Ja da kann ich mich Aiko und Mascha nur anschließen: manche Beratungsorganisationen bieten da was an, wie Kind im Zentrum, und ansonsten kannst du vorerst uns Löcher in den Bauch fragen. Dies geht im Forum hier aber auch per E-Mail über unsere Mailbox (mailbox -at- Schicksal-und-Herausforderung.de).
♦ Ich: mnl ≈30 ♦ Präferenz: wbl 6-12, 20+ ♦ keywords: ADHS, Zeichnen, Bibel, Naturwissenschaften ♦
♦ Mein Buch: „Für ein Kinderlachen“ (2015 veröffentlicht) ♦

»Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.« (Albert Einstein)

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Max
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Beitrag von Max » Mi 4. Sep 2019, 19:14

no_chance hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 18:56
hab auch noch erstmal in Hektik die email falsch angegeben. Deswegen jetzt mit 1 am Ende
Schon korrigiert und zusammengeführt die zwei Nutzerkonten. Jetzt also wieder ohne 1
♦ Ich: mnl ≈30 ♦ Präferenz: wbl 6-12, 20+ ♦ keywords: ADHS, Zeichnen, Bibel, Naturwissenschaften ♦
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no_chance
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Beitrag von no_chance » Mi 4. Sep 2019, 19:26

Perfekt, Danke Max

Gast

Beitrag von Gast » Mi 4. Sep 2019, 23:47

Ich bin erstaunt, wie schnell aus dem Verdacht ein vermutlicher Missbrauch wird. Kann der Verdacht nicht einfach auf die Neigung beruhen?

Frage an die Angehörigen!
no_chance hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 15:01
... wenn sie einen Verdacht haben, ...
Mascha hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 17:20
... mit Tätern, Opfern, Angehörigen arbeiten.
Aiko hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 17:45
... zu Behörden gehst...
Geht es um Verdacht eines Übergriffes, oder darum, dass sich die Person "übermäßig" mit Kindern beschäftigt und ihr Angst habt, dass er übergriffig wird? (sollte hier nicht beantwortet werden)

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Mascha
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Beitrag von Mascha » Mi 4. Sep 2019, 23:54

Gast hat geschrieben:
Mi 4. Sep 2019, 23:47
Ich bin erstaunt, wie schnell aus dem Verdacht ein vermutlicher Missbrauch wird. Kann der Verdacht nicht einfach auf die Neigung beruhen?
Klar kann er, und mittlerweile stellt sich das ja auch schon ein wenig anders dar.

Aber ich kann es halt nicht anders ausdrücken als es ist, bei einem Verdacht, dass jemand pädophil ist und damit ein Problem hat wäre KTW schon eine gute Anlaufstelle, faktisch sind sie es aber nicht für Angehörige in dieser Phase, das habe ich versucht zu erklären.

Und dann gibt es eben noch Organisationen wie KIZ, die, anders als KTW, nicht mit pädophilen Menschen allgemein, sondern mit Tätern arbeiten. Ich habe das dahin geschrieben um deutlich zu machen welche Expertise bei dieser Organisation ist. Dann kann die anfragende Person doch selber überlegen ob das passt oder ob das nicht passt, weil es gar nicht um Übergriffe geht sondern um etwas ganz anderes.

Aiko
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Beitrag von Aiko » Mi 4. Sep 2019, 23:57

Behörden = Kind im Zentrum oder KTW. War missverständlich ausgedrückt.

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