Gegen-Das-Puppenverbot

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Dune
Beiträge: 2327
Registriert: Mo 18. Dez 2017, 18:28

Re: Gegen-Das-Puppenverbot

Beitrag von Dune »

Mascha hat geschrieben:
Di 28. Sep 2021, 23:39
spritzigen besten Onkels von nebenan.
Der spritzige Onkel als Bild eines pädophilen Täters entbehrt nicht einer gewissen Ironie - ob bewusst oder unbewusst. ;)

Ansonsten stimme ich mit Maschas Befund überein - das Puppenverbot wird wohl vermutlich eher zu mehr depressiven und suizidalen Pädos führen als zu mehr Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern.

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Mascha
Beiträge: 2495
Registriert: Sa 6. Mai 2017, 07:55

Beitrag von Mascha »

Dune hat geschrieben:
Mi 29. Sep 2021, 08:33
Ansonsten stimme ich mit Maschas Befund überein - das Puppenverbot wird wohl vermutlich eher zu mehr depressiven und suizidalen Pädos führen als zu mehr Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern.
Und hier würde ich ansetzen mit der Argumentation. Es geht ja um Menschenrechte, es geht darum, dass sich die Gesellschaft endlich auch um die Belange und Problemlagen pädophiler Menschen kümmern muss. Es kann nicht angehen, dass ein Teil der Bevölkerung in Depression oder gar Suizid getrieben wird.

Dass die Therapien von KTW anfänglich vom Justizministerium, mittlerweile aber von der Krankenkasse gezahlt werden ist da schon ein richtiger Schritt dahin, von einer Präventionsmaßnahme des Kinderschutzes hin zur verbesserten psychosozialen Versorgung pädophil empfindender Menschen zu kommen.

Die Argumentationsstrategie der Drohung, "wenn ihr uns die Puppen wegnehmt werden wir umso mehr Kinder missbrauchen" empfinde ich als absolut kontraproduktiv in der Diskussion. Es wird nur zu noch mehr Ablehnung und Hass in der Gesellschaft führen so zu argumentieren. Das Bild des von seinen Trieben bestimmten Monsters ,das gar nicht anders kann wird so doch noch mehr gefüttert.
Zuletzt geändert von Mascha am Mi 29. Sep 2021, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.

DoppelM
Beiträge: 308
Registriert: Fr 23. Jul 2021, 13:33

Beitrag von DoppelM »

Hallo Mascha,

als "Drohung" habe ich es nie gemeint, eher als Resultat aus der durch das Verbot erschaffenen möglichen "Hilflosigkeit" mancher durch das Verbot Betroffener.

Trotzdem ist es auch durchaus möglich das es Individuen gibt welche durch das Verbot sich nun "motiviert" sehen ihre eigenen Moralischen Grenzen neu zu überdenken. Die Psyche des Menschen ist etwas sehr komplexes und wer weiß für wen dieses Verbot nun ein "Schritt zu weit in die Diskriminierung" von Pädophilen ist ? Daher das Verbot ein Auslöser für schlimmeres ist ?

Ich finde das man alle Argumente einbringen muss und sollte, daher

- erhöhtes Risiko für Depressionen
- erhöhtes Risiko für Suizid
- erhöhtes Risiko für mehr sexuelle Gewalt an Kindern
- erhöhtes Risiko für mehr Stigmatisierung in der Hinsicht das dieses Puppenverbot Pädophile als triebgesteuert vorverurzeilt

Jedes Verbot von Ventilen welches die Auslebung der pädophilen Neigung abseits von realen Kindern und Kinderpornographie mit echten Kindern einschränkt ist ein persönlicher Eingriff im Leben eines jeden Pädophilen und schränkt seine Rechte in meinen Augen massiv ein.

Liebe Grüße

DoppelM
Threema: UFURKPNA
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Max
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Beiträge: 5396
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Beitrag von Max »

Dylan hat geschrieben:
Di 28. Sep 2021, 17:31
Erst wenn du zeigen kannst, dass der Anteil Täter unter Puppenbesitzern auch unter Herausberechnung anderer Erlärungsfaktoren signifikant erhöht ist gegenüber dem Anteil Täter in der Allgemeinbevölkerung, hast du eine erste Grundlage um zu zeigen, dass von Puppen tatsächlich eine Gefahr ausgehen könnte.
Erst dann, so hab ich lange Zeit gedacht, wäre es möglich ein entsprechendes Gesetz durchzubringen. Falsch gedacht.
Caspar Ibichei hat geschrieben:
Di 28. Sep 2021, 22:25
Das mit dem "könnte" ist so ein springender Punkt. […]
Wenn die Umstände entsprechend sind, "könnte" alles.
Es passiert leider so oft, dass diese kleine möchtige Wort derart missbraucht wird um irgendetwas zu begründen.
„Bist du etwa nicht bereits jedes Risiko zu yxz auszuschließen? Warum klammerst du dich so sehr an etwas dass … könnte?“
„Warum sollten wir etwas legal lassen, das … könnte? Das wäre verantwortungslos.“
♦ Ich: mnl ≈35 ♦ Präferenz: wbl 6-12, 20+ ♦ keywords: ADHS, Zeichnen, Bibel, Naturwissenschaften ♦
♦ Mein Buch: „Für ein Kinderlachen“ (2015 veröffentlicht) ♦

»Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.« (Albert Einstein)

Gast 01

Beitrag von Gast 01 »

In welchen Ländern dieses dreckigen Kontinentes ist der Erwerb dieser Puppen denn noch legal? Ich interessiere mich für Menschen die mir helfen an eine solche Puppe zu gelangen.[Mod: Das Interesse ist nicht verwerflich aber das Forum ist dafür die Falsche Adresse]


Natürlich GANZ LEGAL indem ich die Puppe dann lediglich oim Ausland besuchen fahre!!! MEINE FRESSE, wenn dieses Gesetz Hoffnungslosigkeit (totale) auslösen sollte, mit all den beschriebenen Nebeneffekten, dann war das erfolgreich. Also bitte liebe Leute, ich hab gehört [Mod: Die Puppen sind nach aktueller Rechtssprechung in Deutschland verboten, dieses Forum dient nicht dazu Hilfestellung zu leisten, um das geltende Recht umgehen zu können]

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gilgamesh24
Beiträge: 82
Registriert: Di 14. Aug 2018, 18:44

Beitrag von gilgamesh24 »

Legt jetzt eigentlich irgendwer eine Verfassungsbeschwerde ein? Beschwerdefrist ist 1 Jahr, läuft also am 1.7. ab... Wenn irgendwer als vormaliger Puppenbesitzer/potentieller Käufer eine machen will, geht leider nur unter Klarnamen, meldet euch, ich schreib euch die Beschwerde. Ist halt dann von nem Studi und nicht von nem Profi, dafür aber kostenlos. Würde sie aber nur schreiben, wenn sie dann auch jemand einlegt.

team-gegen-das-puppenverbot

Beitrag von team-gegen-das-puppenverbot »

Wir haben Beschwerdeführer und fachkundige Unterstützung für die Beschwerdeerstellung.

Doch, zumindest eingereicht wird die Beschwerde.

Ob sie auch angenommen wird steht auf einem anderen Blatt.


tgdp

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gilgamesh24
Beiträge: 82
Registriert: Di 14. Aug 2018, 18:44

Beitrag von gilgamesh24 »

Alles klar, dann toitoitoi!

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Consuela
Beiträge: 366
Registriert: Fr 11. Okt 2019, 16:00
Wohnort: Deutschland

Beitrag von Consuela »

team-gegen-das-puppenverbot hat geschrieben:
Sa 14. Mai 2022, 23:11
Wir haben Beschwerdeführer und fachkundige Unterstützung für die Beschwerdeerstellung.

Doch, zumindest eingereicht wird die Beschwerde.

Ob sie auch angenommen wird steht auf einem anderen Blatt.


tgdp
ansonsten Anwalt und dagegen klagen? irgendwas wird es doch da geben z.B. Diskriminierung oder sowas? ansonsten mal jemanden finden der eine puppe hat und das risiko eingeht damit vor gericht zu gehen

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