Caspar Ibichei hat geschrieben: So 26. Jan 2025, 20:37
Doch anders, als in dem Bericht formuliert "
nachdem Beier selber die Jugendlichen kurz darauf als „sehr hohes“ Risiko bezeichnet", spricht Beier dabei von dem Risiko von Jugendlichen, die anderweitig leben.
woher leitet er denn dieses sehr hohe Risiko ab? es wäre einfacher das ganze zu evaluieren, wenn der Herr Beier (falls dies zutrifft) weitere Informationen mitteilt woher dieses Risiko kommen soll, so scheint es aufgrund der News das er einfach ein sehr hohes Risiko sieht, weil die Personen Intelligenzvermindert sind, und das halte ich für Ableistisch, weil in diesem falle die Evidenz fehlen würde.
"dass man deutschlandweit "Hunderte von Jugendlichen mit dieser Doppelproblematik habe, die in Privathaushalten oder in Jugendhilfeeinrichtungen leben, die nicht auf die Problematik vorbereitet sind und die Kontakt zu Kindern haben." Das Risiko für Missbrauchshandlungen, die diese Jugendlichen begehen, sei sehr hoch, so Beier."
wieder dieselbe frage, woher er die wissenschaftliche Evidenz dazu hat, dass Menschen nur wegen einer Intelligenzminderung ein erhöhtes Missbrauchsrisiko haben? Wenn dem so sei, dann würd es in Behinderteneinrichtungen vor Missbrauch wimmeln.
WSAM hat dazu heute einen Beitrag verfasst (
https://wir-sind-auch-menschen.de/aktue ... zminderung) mit mehr Kritikpunkten die ich noch nicht auf dem schirm hatte, neben dem Ableistischem verhalten Herrn Beiers, was ich schon erwähnt hatte unter anderem auch
1) die Gefahr für die Jugendlichen (da vorher der Ort bekannt wurde) es zu Übergriffen dritter (z.B. rechter oder pedohunter) kommen könnte
2) die Frage wieso man nicht gleichzeitig über ein internes Sicherheitskonzept gesprochen hat, was den Missbrauch untereinander verhindern sollte, wenn die Jugendlichen zwischen 12 und 18 sein sollen
3) Kein erörtertes Sicherheitskonzenpt der Vulnerablen Jugendlichen gegenüber Betreuungspersonen
4) die Jugendlichen sollen auf ein normales Leben vorbereitet werden, wie allerdings soll dies passieren, wenn die Jugendlichen in einem kleinen Kuhdorf fernab der Zivilisation und fernab von Kindern ohne soziale kontakte untergebracht werden, und dadurch keine Gesellschaftliche teilgehabt haben.
5) über sowohl die GPS Überwachung als auch die Medikation wird zwar als letzten schritt gesprochen, aber nicht ob diese Freiwilligkeit voraussetzt oder Zwangsmaßnahmen ohne willen der Patienten, welches sowohl gegen das Grundgesetz verstoßen sollte, als auch von einem richten angeordnet werden muss.
6) dann noch die auswirkung auf Pädophile Menschen, wenn wir Pädophile Menschen in einzelnen Gruppen ohne kontakte zu anderen ausgrenzen, und Zwangsmedikation und Fußfesseln bzw. GPS Armbänder erst normalisieren, wird niemand sagen können wo das ganze endet.
Die Bürger haben nach der medialen offenlegung vor ort als auch auf Facebook massiv wie ich lese sehr viel misstrauen zu dem projekt, was verständlich ist da Herr Beier ja ohne irgendeine Erwähnung einer Straftat oder Verurteilung der Personen diese ohne näher genannte gründe als sehr hohes Risiko abstempelt
wie gesagt das Grundkonzept ist für mich wirklich gut, allerdings nicht die Umsetzung so, zum einen die Grundlose angstschürung vor Menschen wie uns, die diskriminierung und ausgrenzung der beteiligten aus dem Sozialen Leben, keine Sicherheitskonzepte und Zwangsmaßnahmen führen nicht zum erfolg sondern zum gegenteil.