Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

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Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Bonobo » Di 17. Aug 2021, 19:52

Caspar Ibichei hat geschrieben: So 15. Aug 2021, 22:35 Hallo Bonobo,
du hattest sehr schlechte Erfahrungen gemacht, das bedeutet aber ja nicht, dass alle Menschen schlecht sind oder dass alle Pädophile Täter sind.
Du schreibst ja selbst, dass viele Übergriffe der reinen Verfügbarkeit wegen geschehen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen nicht mal um pädophil empfindende Menschen.
Danke für die Worte.
Ich habe bisher leider nur Pädophile kennengelernt, die Täter waren und manche sogar noch sind. Ich hatte meine eigene Pädophilie nicht im Griff. Heute kann ich es gar nicht mehr verstehen wie ich das überhaupt fertig gebracht habe. Wie ich über die Gefühle von Kindern trampeln konnte ohne auch nur einen Funken Mitleid zu empfinden.

Gut ich muss aufhören, vielleicht kann ich später nochmal ansetzen. Jetzt geht es mir echt dreckig.

Sorry
Gruß
Bonobo

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Bonobo » Di 17. Aug 2021, 19:20

Hi Mano

Freut mich riesig das zu hören (lesen). Leider habe ich da versagt.

Daran dachte ich, als ich Deinen Beitrag gelesen habe.

Ich wünsche Dir alles nur erdenklich gute und bleib so.

Gruß
Bonobo

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Mitleser » Di 17. Aug 2021, 17:35

Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen, warum man Pädophile immer in Gefahr sieht, übergriffig zu werden. Wir sind Menschen wie jeder andere auch, und haben uns genau so gut (oder schlecht) unter Kontrolle wie jeder andere auch. Es fallen ja auch nicht reihenweise Männer über erwachsene Frauen her, und das hat nun wirklich nichts damit zu tun, dass die sich besser wehren könnten als Kinder oder so. Leider ist das Bild des triebgesteuerten Pädos, der ständig mit sich hadert und Angst hat, sich an einem Kind zu vergreifen, so dermaßen verbreitet in den Medien und in der Bevölkerung, dass es schwer ist, gegen dieses Image anzukämpfen. Und leider ist auch das Misstrauen so groß, dass Pädos bei einem Outing immer Gefahr laufen, dass andere Menschen sich von ihnen abwenden, selbst wenn sie die Person eigentlich gut kennen und auch schätzen.

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Mano » Di 17. Aug 2021, 16:16

Bonobo hat geschrieben: Di 17. Aug 2021, 13:11 Bitte verstehe meine Worte an Dich nicht als Persönlich.
Ich habe mich nicht zwingend persönlich angegriffen gefühlt, dein Beitrag war für mein Empfinden einfach etwas zu einseitig.
Ich habe Mädchen schon immer mehr geliebt als es die Gesellschaft für richtig hält, obwohl es mich eigentlich recht wenig interessiert was die Gesellschaft denkt. Ich wollte schon immer Kinder haben, besonders Mädchen und mir wurde mein sehnlichster Wunsch erfüllt. Für mich war es dann keine Frage wegen dem im Griff haben können, wollen oder müssen, für mich war es ganz klar ein guter Vater zu sein und den Mädchen wie auch dem Jungen eine tolle Kindheit zu ermöglichen und ich glaube ich darf das heute behaupten, jedenfalls sehen das meine Kinder auch so.

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Max » Di 17. Aug 2021, 14:37

Dann werfe ich mal meine 2 Cent auch noch mit in den Ring: ich halte Menschen mit wie ohne Pädophilie für zu unterschiedlich um soetwas allein von der Pädophilie abhängig zu machen. Wer die soziale Kontrolle braucht, soll sie sich holen, und wenn das in der Partnerschaft so funktioniert, warum nicht? Wenn jemand von uns eigene oder adoptierte Kinder für das eigene Leben ausschließt, weil ihm das zu heikel ist, warum nicht? Wichtig ist doch, die eigenen Grenzen, Versuchungen und Macken kennenzulernen und zu akzeptieren. Und ab und an mal zu überdenken, ob das eigene Selbstbild und der Umgang damit noch zweckmäßig ist.

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Bonobo » Di 17. Aug 2021, 13:11

Hallo Mano,

Du scheinst Dich angegriffen zu fühlen, das war nicht meine Absicht!
Ich bewundere euch alle dafür, dass ihr trotz der Pädophilie nicht über griffig werdet, ich zolle euch dafür aller höchsten Respekt.
Bitte verstehe meine Worte an Dich nicht als Persönlich, es war allgemein gedacht und wenn Du Dich dermaßen im griff hast ist es ja gut. Ich persönlich würde mir das so nicht zutrauen!

Liebe Grüße
Bonobo

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Mano » So 15. Aug 2021, 22:48

Caspar Ibichei hat geschrieben: So 15. Aug 2021, 22:35 ...der Partner, als soziale Kontrolle zwingend eingeweiht sein sollte.
Da bin ich überhaupt nicht deiner Meinung, auch wenn es sicherlich sinnvoll ist wenn die Partnerin bescheid weiss. Aber wenn ihre Aufgabe die soziale Kontrolle sein soll, dann möchte ich diese Beziehung nicht mehr aufrecht erhalten.
Entweder vertraut sie dir oder sie soll einen anderen Partner suchen.

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Mano » So 15. Aug 2021, 22:40

Bonobo hat geschrieben: So 15. Aug 2021, 21:06 Als pädophiler Kinder zu wollen kommt mir nur all zu bekannt vor. Tu Dir selbst einen gefallen und lass es. Ich mein wenn Du 24x7 mit einem Objekt Deiner Begierde konfrontiert bist, wird es m.M.n. Gefährlich. Viele, sehr viel übergriffe kommen nur durch die blanke Verfügbarkeit zustande.
Ach übrigens...
Ich schreibe aus Erfahrung!
Na dann schreibe ich hier mal meine Erfahrung.
Ich bin Pädophil und habe 3 Kinder (2 Mädchen und 1 Junge). Heute sind sie erwachsen und ich hatte über Jahre "die blanke Verfügbarkeit" und war über Jahre "mir meiner Begierde" zusammen, doch keines von meinen Kindern hat missbrauch erlebt, um es noch etwas präziser aus zu drücken, sie haben es nicht einmal bemerkt dass ich pädophil bin, keine einzige Sekunde, auch wurde es nie für mich oder für meine Kinder gefährlich.
Ich gebe dir aber recht, wenn man sich nicht im Griff hat als Pädophiler sollte man wirklich keine Kinder haben, ja man sollte sich generell von Kindern fernhalten. Jemandem aber den Kinderwunsch abzusprechen nur weil er Pädophil ist finde ich hingegen vollkommen falsch um nicht gleich zu sagen völlig daneben.
Es kann sein dass du negative Erfahrungen gemacht hast, aber aus dem Grund kannst du doch nicht alle in den gleichen Topf, weil es gibt sehr viele Männer die sind als Pädophiler sehr tolle und liebevolle Väter und manche sind sogar die besseren Väter als die welche die Neigung nicht haben.

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Caspar Ibichei » So 15. Aug 2021, 22:35

Hallo Bonobo,
du hattest sehr schlechte Erfahrungen gemacht, das bedeutet aber ja nicht, dass alle Menschen schlecht sind oder dass alle Pädophile Täter sind.
Du schreibst ja selbst, dass viele Übergriffe der reinen Verfügbarkeit wegen geschehen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen nicht mal um pädophil empfindende Menschen.

Natürlich muss sich jeder Mensch überlegen, wie er mit Kindern umgehen kann, ob er (gerade bei einer Adoption, bei der ja die natürliche Inzestschranke wegfällt,) sich selbst gegenüber seinen Kindern verhalten könnte. Ich denke, dass in dieser Konstellation schon eine genaue Selbstbeobachtung wichtig ist und hier auch der Partner, als soziale Kontrolle zwingend eingeweiht sein sollte.

Als "gefährlich" sehe ich eher unüberlegte oder zweckbezogene Kinderwünsche (ein Kind stabilisiert unsere Beziehung, bindet meinen Partner an mich).

Re: Ab wann ist die Selbstbezeichnung "pädophil" sinnvoll?

von Bonobo » So 15. Aug 2021, 21:06

Hallo nivvin,

ich bin recht neu hier und bin echt begeistert was es alles zu diesem Thema zu lesen und schreiben gibt. Bisher habe ich keine Ratschläge verteilt und will damit auch erst gar nicht anfangen. Deshalb nehme ich gerne Beispiele aus meinem eigenen Leben.
Mein Freund weiß alles über mich!
Ich finde es absolut wichtig und auch für jede Beziehung Existenziell über alles reden und diskutieren zu können; sorry, aber ansonsten ist es keine Beziehung.
Als pädophiler Kinder zu wollen kommt mir nur all zu bekannt vor. Tu Dir selbst einen gefallen und lass es. Ich mein wenn Du 24x7 mit einem Objekt Deiner Begierde konfrontiert bist, wird es m.M.n. Gefährlich. Viele, sehr viel übergriffe kommen nur durch die blanke Verfügbarkeit zustande.

Ach übrigens...
Ich schreibe aus Erfahrung!

LG
Bonobo

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